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Panther

13.02.2015

Junge Dame hat es eilig

Eishockeystürmer Adrian Grygiel und seine drei Frauen (von links): Steffi, Lilly und Ella.
Bild: Michael Hochgemuth

Adrian Grygiel freut sich über die Geburt seiner Tochter, am Wochenende muss er arbeiten

Es gibt sie noch die Heile-Welt-Geschichten bei den Panthern. Stürmer Adrian Grygiel hat seit dieser Woche drei weibliche Wesen zu Hause – neben seiner Frau Steffi die Töchter Lilly sowie die erst vor wenigen Tagen geborene Ella. „Wir sind am vergangenen Freitag um 6.30 Uhr ins Josefinum gefahren, zwei Stunden später war unsere Tochter da“, berichtet Grygiel von einer Geburt im Zeitrahmen einer Eishockeypartie.

Der Familienzuwachs ist eine willkommene Abwechslung nach den Problemen am Arbeitsplatz wie dem 2:10 gegen Nürnberg. „So etwas darf nicht passieren“, gibt der Angreifer zu. Auch bei Trainer Greg Thomson steckt der Frust über die Pleite selbst mit zeitlichem Abstand immer noch tief. „2 und 10 – diese Zahlen haben sich eingebrannt.“ Auch bei Kapitän Steffen Tölzer: „Aber dazu wurde in den vergangenen Tagen schon genug gesagt, jetzt geht es für uns darum, sich in den abschließenden sieben Spielen gut zu verkaufen“, betont der Verteidiger. Im Training zeigen die Profis den Willen dazu. Bei den Zweikampfübungen (drei gegen drei) geht es teilweise kräftig zur Sache.

Nach langer Pause ist Mittelstürmer Louie Caporusso wieder dabei. Der Kanadier ist nach seiner Schulterverletzung laut Thomson „noch nicht bei 100 Prozent“, muss aber am heutigen Freitag im Spiel beim DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin eine wichtige Rolle spielen.

Denn Dan DaSilva sowie Daniel Weiß sind gesperrt und Greg Moore konnte wegen eines grippalen Infekts nicht trainieren. Sollte sich sein Gesundheitszustand bessern, wird er mit Sportmanager Duanne Moeser heute nachreisen.

Torhüter Chris Mason hat bei bestimmten Bewegungen weiterhin Beschwerden im Rücken. Der Trainer will deshalb kurzfristig entscheiden, wen er gegen die Eisbären ins Tor beordert. Stürmer Maximilian Schäffler pendelte in den vergangenen Wochen zwischen Augsburg und dem Kooperationspartner Ravensburg. „Aber es macht keinen Sinn, dort zu spielen, weil der Zweitligist überwiegend auf drei Reihen setzt und ich im vierten Sturm nur ein paar Einsätze hatte“, sagt der 22-Jährige und hofft auf mehr Eiszeit bei den Panthern.

Als er neben T.J. Trevelyan und Dan DaSilva stürmen durfte, gelangen ihm vier Scorerpunkte in drei Spielen. „Vorher hatte ich ja kaum Gelegenheit, mich zu beweisen.“ Für den ehemaligen Kaufbeurer geht es darum, in den nächsten Partien seine Verhandlungsposition für die nächste Spielzeit zu verbessern.

Der 18-jährige Patrick Kurz kennt seine sportliche Zukunft. Der Junioren-Nationalverteidiger hat einen langfristigen Vertrag in Augsburg und soll nach seinem Einsatz am Freitag für die Ravensburg Tower Stars innerhalb vier Tagen dreimal für Augsburg spielen: Mit dem AEV am Samstag in der Deutschen Nachwuchs-Liga (DNL) gegen den SC Riessersee, mit den Panthern am Sonntag gegen Schwenningen (16.30 Uhr, Curt-Frenzel-Stadion) und am Dienstag in Wolfsburg.

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