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Sport in Augsburg

04.03.2021

Laufen die Eismaschinen im Haunstetter Stadion im Sommer weiter?

Eislaufen im Sommer? Die Stadt Augsburg überlegt, in Haunstettens Stadion die Kunsteisfläche nicht abzutauen.
Foto: Alexander Kaya (Symbolbild)

Die Stadt Augsburg plant, den Nutzern im Haunstetter Stadion ganzjährig Kunsteis anzubieten – allerdings nur unter bestimmten Bedingungen.

Während in vielen Eisstadien in Bayern das Eis bereits abgetaut ist, laufen die Eismaschinen im Eisstadion Haunstetten immer noch. Fast den ganzen Winter über konnten die Amateursportler, darunter auch die Eishockeyspieler, ihrem Hobby aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht nachgehen.

Als Ausgleich dafür will die Stadt Augsburg den Sportlern Sommereis anbieten, wenn es die Pandemie-Entwicklung zulässt. „Das stimmt. Diese Überlegungen gibt es und wir sind gerade daran, das zu kalkulieren. Und es schaut ganz positiv aus“, sagt der Augsburger Kultur- und Sportreferent Jürgen Enninger.

Mehrkosten im Haunstetter Stadion übernimmt die Stadt Augsburg

Die Mehrkosten gegenüber dem Wintereis wird die Stadt Augsburg tragen. Und Sommereis wird auch kein Dauerzustand in Haunstetten werden, da bei fortwährendem Ganzjahresbetrieb die Eismaschinen Schaden nehmen würden.

Derzeit ist das Stadion zwar geschlossen, die Kadersportler trainieren im Curt-Frenzel-Stadion. Aber wenn es die Inzidenz-Zahlen zulassen, könnten die Sportler unter Einhaltung der entsprechenden Hygiene-Maßnahmen eventuell ab dem 22. März wieder auf das Eis gehen. Die entsprechende E-Mail an die Nutzer ist schon verschickt worden.

EG Woodstocks Augsburg prüfen, in welchem Umfang gespielt werden kann

Auch der Eishockey-Bezirksligist EG Woodstocks Augsburg prüft gerade, ob und in welchem Umfang er dieses Angebot nutzen kann. Allerdings könnte ein Eishockey-Training als „Kontaktsport“ nach den geplanten Lockerungen im besten aller Fälle ab dem 5. April möglich sein.

Weiter gehen die Planungen schon beim Bayerischen Eissportverband (BEV). Anfang April gehen die Unterlagen für die kommende Saison hinaus. Die Saison in der Bayern- und Landesliga wurde schon im Dezember abgebrochen, weil der jeweilige Spielmodus nicht mehr durchzubringen war, der Abbruch der Bezirksliga folgte vor ein paar Wochen. Die Saison 20/21 wird annulliert, in der kommenden Saison soll mit der gleichen Ligaeinteilung neu gestartet werden. In der Bayernliga würde dann der EHC Königsbrunn antreten, in der Bezirksliga die SG EHC Königsbrunn 1b/ EV Königsbrunn und die EG Woodstocks. Die Meldefrist für die Vereine endet am 1. Juni. „Bis dahin müssen wir abwarten, wie sie durch die Coronakrise kommen“, sagt Eishockey-Obmann Frank Butz. Erst danach können die jeweiligen Modi in Absprache mit den Vereinen festgelegt werden.

Manche Funktionäre von Sportvereinen resignieren oder werden apathisch

Die Stimmung in den Vereinen sei unterschiedlich, erzählt der Obmann. Viele Vereinsfunktionäre resignierten langsam aufgrund der ständigen Kurswechsel in der Politik oder seien schon „apathisch“. Butz setzt nun große Hoffnungen auf die Corona-Impfungen und Schnelltests. Er sagt: „Der Amateursport, auch wir aus dem Eishockey, waren lange verständnisvoll. Aber derzeit haben wir den Eindruck, als würden wir von der Politik einfach vergessen. Wir brauchen aber verlässliche Vorgaben, denn wir müssen lernen, mit dem Virus zu leben.“

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