Kreisliga

19.04.2018

Lechhausen so gut wie gerettet

DJK plant für nächste Saison und hat einen neuen Trainer

Zwei Personalien sind in der Kreisliga geklärt. Bei der DJK Lechhausen wird es trotz des bevorstehenden Klassenerhalts einen Trainerwechsel geben. Auf Horst Fackelmann folgt Christian Jauernig. Beim SV Hammerschmiede setzt man auf Kontinuität. Selbst bei einem Abstieg soll Thomas Bock die Chance haben, das Team wieder nach oben zu führen. Am vergangenen Wochenende kam die DJK Lechhausen zu einem 3:1 (1:1) gegen Schlusslicht SV Schwabegg und machte einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt. Dagegen bleibt der SV Hammerschmiede nach dem 0:3 (0:1) gegen die SpVgg Westheim Vorletzter. Am Sonntag (10.30 Uhr) muss Hammerschmiede beim TSV Göggingen antreten, um 15 Uhr die DJK Lechhausen bei der SpVgg Westheim. Dazu steht für Lechhausen am kommenden Mittwoch (18.30 Uhr) das Nachholspiel gegen den FSV Wehringen an.

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Eine mögliche Überraschung blieb aus. „Wir hatten es gegen den SV Schwabegg relativ leicht, zum Erfolg zu kommen. Unser Gegner steht in der Tabelle da, wo er derzeit hingehört,“ sagte Lechhausen Trainer Horst Fackelmann nach dem sicheren Erfolg. Personell hat Horst Fackelmann derzeit keine Probleme und er ist auch mit den gezeigten Leistungen des Teams zufrieden. Auf dem Weg zum endgültigen Klassenerhalt warten auf die DJK zwei ganz schwere Aufgaben. Die SpVgg Westheim hegt noch Hoffnungen im Kampf um Rang zwei. Machbar ist das Heimspiel gegen Wehringen. „Wir können ohne Druck in die Spiele gehen. In Westheim wird eine gute Abwehrleistung gegen die torgefährlichen Angreifer notwendig sein. Ich vertraue meiner Mannschaft. Gegen Wehringen wollen wir einen weiteren Heimerfolg einfahren,“ so Horst Fackelmann, der seine sportliche Zukunft offenlässt.

Seinen Humor hat Thomas Bock noch nicht verloren. „Ich kann mich an die Aussagen des Hamburger SV anschließen. Solange eine Chance auf den Klassenerhalt besteht, an den wir glauben, geben wir die Hoffnung nicht auf,“ bezieht sich der SVH-Trainer auf das Geschehen einige Spielklassen höher. Aber Bock weiß auch wie schwer es wird: „Wir spielen jetzt nur gegen Spitzenteams. So wie jetzt beim TSV Göggingen. Ich bin sicher, meine Mannschaft wird alles geben. Wir haben nichts zu verlieren.“ Trotz der 0:3-Niederlage gegen die SpVgg Westheim ging Bock nicht allzu hart mit seiner Mannschaft ins Gericht: „Wir haben in der ersten Halbzeit wirklich gut gespielt und unglücklich das 0:1 kurz vor der Halbzeit kassiert. Nach der Halbzeit wirkte der Schock noch nach und das schnelle 0:2 war schon die Entscheidung. Da ging dann nichts mehr.“ Als positives Zeichen für die Zukunft sieht der SVH-Trainer seine Planungssicherheit für die Saison 2018/19 an. Er weiß das Vertrauen von Abteilungsleiter Axel Rozanski zu schätzen. „Ich baue auch auf unseren eigenen Nachwuchs, denn von den A-Junioren kommen gute Jungs nach,“ so Bock. (AZ)

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