Futsal

27.12.2017

„Letzter Gang“ für Wessig

Andreas Wessig

Nach der Hallenrunde hört der Trainer bei der TG Viktoria auf. Andreas Jenik wird sein Nachfolger

Wenn’s draußen Winter wird und schneit, ist Hallenfußballzeit. Dieser Spruch besitzt im Bezirk seit Anfang der 1980er Jahre seine Gültigkeit. Damals machten die Fußballfunktionäre Armin Klughammer und Hermann Güller den Kick auf dem Parkett salonfähig, für Spieler und Fans wurde der Budenzauber im Winter zu einer wichtigen und beliebten Abwechslung. Der Unterschied: Früher nannte man diese Veranstaltungen Hallenfußball und heutzutage Futsal.

Im Mittelpunkt des Interesses steht in diesem Winter wieder die schwäbische Meisterschaft im Futsal. Dabei gehen in der Region Vorrundenturniere in Fischach (29. Dezember/mit TSV Haunstetten und TG Viktoria), Friedberg (6. Januar 2018/mit TSV Schwaben Augsburg) und Meitingen (7. Januar 2018) über die Bühne. Start ist also am Freitag in Fischach. Der TSV Haunstetten spielt dabei in der Gruppe 1 mit Cosmos Aystetten und dem Lokalrivalen TG Viktoria. Die Gruppe II ist mit dem TSV Ziemetshausen, dem TSV Bobingen und dem TSV Diedorf bestückt. „Wir wollen zumindest ins Halbfinale“, sagt Haunstettens Abteilungsleiter Günther Schmidt. Der Bezirksligist hatte bereits in der vergangenen Woche beim SC Bubesheim die Teilnahme verpasst. „Dort haben wir ordentlich gespielt“, so Schmidt. Und vor allem hat sich Haunstetten gegen Neugablonz oder den Bayernligisten TSV Schwaben (beide Spiele wurden mit 0:1 verloren) gut gehalten. Der TSV Haunstetten übt dabei keinen Druck auf die Mannschaft aus. „Wir spielen mit einer gemischten Mannschaft. Einige aus dem Bezirksligateam und einige sind aus der zweiten Mannschaft dabei. Halle ist freiwillige Basis“, so Schmidt.

Bei der TG Viktoria geht Trainer Andreas Wessig mit seinem Team den letzten Gang. Nach der Hallenrunde ist für ihn Schluss. Neuer Coach wird dann sein bisheriger Co-Trainer Andreas Jenik, der früher beim TSV Haunstetten spielte. Sebastian Hoffmann (zuletzt TSV Haunstetten) wird dann Jeniks Co-Trainer. „Wir haben uns ein hohes Ziel gesetzt. Wir wollen in die Endrunde“, ist Wessig mutig. In den vergangenen Jahren waren die Viktorianer immer knapp dran. „Eigentlich wäre deshalb die Endrunde jetzt die logische Folge“, lacht Wessig.

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Auch die Stadt- und Landkreismeisterschaft (Augsburg) haben im Januar wieder ihren festen Platz im Terminkalender. Startschuss ist für beide Wettbewerbe am 14. Januar. Die Endrunde der Stadtmeisterschaft wird am Samstag, 27. Januar, in der Haunstetter Sporthalle angepfiffen, der Landkreis ermittelt seinen Indoor-Champion einen Tag später, am 28. Januar in Neusäß (Eichenwaldhalle). Allen Unkenrufen zum Trotz: Ein traditionelles Privatturnier hat nach wie vor seinen Platz im Hallen-Terminkalender. Die TSG Augsburg organisiert am Dreikönigstag (6. Januar 2018) wieder den Hausmeister-Hensel-Cup.

Bei den Frauen gingen die Spiele um die Kreismeisterschaft bereits über die Bühne. Die Vorrundenturniere mit der Qualifikation für die schwäbische Endrunde sind am 6. Januar in Neuburg/Donau (mit TSV Schwaben und TSV Pfersee) und einen Tag später in Kaufbeuren geplant. Wie bei den Männern, steigt die Endrunde dann am 13. Januar in der Günzburger Rebayhalle. Dafür ist übrigens der Landesligist Türkspor Augsburg als letztjähriger schwäbischer Titelverteidiger automatisch qualifiziert. Nicht dabei sind wegen der großen Belastung die vier Regionalligisten FC Augsburg II, FC Memmingen, FV Illertissen und FC Pipinsried. (oll/wla)

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