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Handball

26.03.2015

Mit „viel Herzblut“ verloren

Männer lassen wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen. B-Juniorinnen sind Meister

Eine große Chance den Kampf um den Klassenverbleib noch einmal spannend zu machen haben die Landesliga-Männer des TSV Haunstetten aus der Hand gegeben: bei der HSG Würm musste sich die Herbeck-Truppe trotz langzeitlicher Führung unglücklich mit 26:27 (13:11) geschlagen geben. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt somit weiterhin fünf Zähler, und um dies zu erreichen stehen für die Rot-Weißen lediglich noch fünf Partien auf dem Plan.

Als „extrem schade“ bezeichnete Trainer Ingo Herbeck die Niederlage: „Wir haben das 0:5 in der Anfangsphase mit viel Herzblut gedreht, um exakt diesen Lauf bei eigener 25:22-Führung am Ende noch einmal zu kassieren, und das schmerzt sehr.“ Tatsächlich zeigten seine Burschen wieder einmal vielversprechende Ansätze und die Saison erscheint für Haunstetten fast zu kurz. „Wenn ich zurückdenke welches Niveau wir zu Beginn der Runde aufbieten konnten und dies mit dem jetzigen vergleiche, sind wir fast schon landesligatauglich,“ sagt der Trainer.

Tore Albrecht (6), Kopp (6/4), Mühlbacher (4), Gruber, Wagner, Herbeck, Kapfer, Gessner (je 2)

Ohne echte Chance waren die Bayernliga-Frauen gegen den Spitzenreiter HSV Bergtheim: mit 14:29 (7:11) musste man den Nordbayern den Vortritt lassen, die Gefahrenzone steht für den TSV dennoch bereits seit Wochen außer Frage. Nur in der Anfangsphase konnten die Rot-Weißen den potentiellen Bayern-Meister in Bedrängnis bringen. Nach der 11:7-Halbzeitführung lief die gefürchtete Bergtheinmer Angriffs-Maschinerie wie am Schnürchen und Haunstetten hatte kaum noch etwas Zwingendes dagegen zu stellen. „Wir brauchen uns keiner Illusion hingeben,“ erklärte auch Smotzek in seiner Analyse: „Als Aufsteiger hat man sich gegen derartige Spitzenmannschaften einfach brav hinten anzustellen.“

Tore Strauch (4), Kubitza, Schickentanz, Meier, Knöpfle (je 2), Hänsel, Kurstedt A. (je 1)

Der nächste Jahrgang steht in Haunstetten bereits in der Startlöchern: mit zwei Siegen im Endturnier um die Landesliga-Meisterschaft in Ebersberg sicherte sich die weibliche B-Jugend des TSV souverän den Titel.

Als Erster der Gruppe Süd hatte man sich bereits in der Punktrunde ungefährdet für das Final Four qualifiziert. Dies wurde nach dem Rückzug des Nordzweiten Altenberg mit drei verbliebenen Teilnehmern in den Modus „Jeder gegen Jeden“ umgewandelt und die Mädchen von David Cordas hatten es gleich zum Auftakt mit dem eigentlichen Favoriten HG Marktsteft/Rödelsee zu tun.

Dabei wurde mit einem sensationellen 19:16-Sieg bereits der Grundstein gelegt, und der gastgebende TSV Ebersberg hatte im Anschluss wie schon zweimal in den vorhergegangenen Pflichtspielen mit 13:17 das Nachsehen. (hv)

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