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Badminton

18.12.2018

Nach dem Umzug geht es in Richtung Aufstieg

Eine Mannschaft: Verena Krug, Verena Beil, Jakob M. Schilling, Marco Pousada, Michael Pollner, Robin Fiedler und Thanesh Veerappan (von links im Uhrzeigersinn) wollen gemeinsam in die 2. Bundesliga.
Bild: Klaus Rainer Krieger

Die Mannschaft des Regionalligisten Post SV Augsburg gewinnt die ersten beide Spiele in der neuen Halle und hat noch Großes vor

Eigentlich startet die Saison in der Badminton-Regionalliga Ende September. Bis Mitte Dezember haben sich dann die Rollen der Vereine meist schon herauskristallisiert, in die, die gegen den Abstieg spielen, – oder um den Aufstieg. Doch für die Badmintonspieler des Post SV Augsburg war in dieser Saison alles anders. Für sie begann die laufende Saison praktisch am Wochenende mit dem Doppelspieltag gegen den TSV Neubiberg/Ottobrunn (Samstag) und dem TSV Neuhausen/Nymphenburg 2 (Sonntag) neu. Denn nach fünf Auswärtsspielen in Folge durften sie zum ersten Mal in „ihrer“ Halle im neuen Post-Sportzentrum an der B17 antreten.

Und die Heimpremiere war ein voller Erfolg. Mit dem 6:2-Sieg gegen Neubiberg und 5:3-Erfolg gegen Neuhausen hat sich der Post SV als Tabellenzweiter wieder in Position für den Zweitliga-Aufstieg gebracht. „Mit 10:4- Punkten sind wir jetzt voll im Soll“, zeigt sich Kim Mayer, der kommisarische Abteilungsleiter des Post SV sehr zufrieden. „Wir haben jetzt drei Punkte Vorsprung auf den vierten Platz und dürfen jetzt durchaus auch vom Aufstieg träumen.“

Aber nicht nur sportlich ist alles optimal gelaufen. Auch die neue Halle ist genau nach den Vorstellungen der Spieler. „Sie bietet in allen Belangen optimale Bedingungen für uns“, freut sich Mayer.

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Es liegen aufregende Monate hinter den Post-Badmintonspielern. Zuerst vollzogen die leistungsorientierten Spieler den Wechsel von der TSG Augsburg zum Post SV. Dort erhoffen sie sich bessere Voraussetzungen, um ihre ehrgeizigen sportlichen Ziele umsetzen zu können. Voraussetzung dafür war aber die rechtzeitige Fertigstellung des Post-Sportzentrums. Um terminlich ein wenig Luft zu haben, traten die Postler zuerst fünf Mal auswärts an und hielten sich mit 6:4 Punkten alle Möglichkeiten offen.

Jetzt will man mehr. Zumal man mit Thanesh Veerappan als Nummer eins in Bestbesetzung antreten konnte. Der Malaie, der schon in der vergangenen Saison in Augsburg spielte, ist seit 5. Dezember wieder in Deutschland und wird die kommenden drei Monate, solange gilt sein Touristen-Visum, den Post SV verstärken. „Wir hoffen, dass wir eine Möglichkeit finden können, dass er länger bleiben kann“, erklärt Mayer.

Jetzt ist es nicht so, dass die Konkurrenz diese Personalrochade wohl mit einem lauten Juhu begrüßt und kräftig applaudiert, doch im Leistungssport, und dazu gehört Badminton auf diesem Niveau, ist dies nicht ungewöhnlich. Und Veerappan lieferte. Er gewann seine beiden Einzel und holte mit Jakob M. Schilling im Doppel gegen Neuhausen einen wichtigen Punkt.

Nach der Weihnachtspause soll die Erfolgsgeschichte weitergeschrieben werden. „Wir haben jetzt noch fünf Heimspiele in Folge, wenn wir da acht von zehn Punkten holen, ist alles möglich. Aber es wird eine harte Rückrunde und es wird bis zum letzten Spieltag spannend bleiben“, blickt Mayer durchaus zuversichtlich ins neue Jahr.

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