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Bei hohen Zahlen: Söder fordert eine bundesweite Maskenpflicht

Eishockey

19.02.2015

Noch vier Spiele

Panther-Torhüter Markus Keller hatte am Dienstag in Wolfsburg viel zu tun, konnte die Niederlage bei den Grizzly Adams aber nicht verhindern.
Bild: citypress

Für die Pantherprofis ist die Partie gegen München eine Herausforderung, das Umfeld sehnt sich nach Antworten auf einige wichtige Fragen

Der Freitag verspricht im Curt-Frenzel-Stadion (19.30 Uhr) einen Rest an Spannung für die Fans der Augsburger Panther. Kann die Mannschaft, die mit bislang nur 50 Punkten aus 48 DEL-Partien auf einen vereinsinternen Minusrekord zusteuert, einer Spitzenmannschaft wie dem EHC München Paroli bieten? Der vom Großsponsor Red Bull üppig alimentierte Nachbar will nach der Vorrunde als Tabellenzweiter in die Play-offs starten und deshalb seine makellose Bilanz gegen Augsburg (4:3, 3:2, 4:2) unter allen Umständen ausbauen.

Am Dienstag gewann die Mannschaft von Trainer Don Jackson mit 4:2 gegen die Nürnberg Ice Tigers, die Panther gingen in Wolfsburg (3:4) wie in jedem Auswärtsspiel seit Mitte Oktober leer aus. Einziger positiver Aspekt nach der Länderspielpause: Die Augsburger erzielten in ihren drei Partien zwölf Treffer und gewannen gegen den Tabellenletzten Schwenningen.

Die Panther bestreiten noch Begegnungen gegen München, Düsseldorf, Krefeld und Straubing, dann ist für sie die Saison beendet. Die für das Lizenzierungsverfahren der neuen Spielzeit nötige Bankbürgschaft in Höhe von 100000 Euro hat die Panther GmbH wie alle anderen DEL-Mitglieder fristgerecht hinterlegt. Bis zum 24. Mai müssen die kompletten Lizenzierungsunterlagen in der Ligazentrale vorliegen.

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Zahlen sind das eine, enttäuschte Gefühle das andere. Im Internet diskutieren viele Anhänger darüber, ob sie sich für nächste Saison wieder eine Dauerkarte zulegen. Bernhard Kopp begleitet die Panther als Vorsitzender des 1. AEV-Fanklubs seit vielen Jahren und weiß: „Grundsätzlich sind die meisten Panther-Anhänger sehr geduldig. Sie wollen eine Mannschaft sehen, die kämpft und um den zehnten Platz mitspielen kann.“ Kopp vertraut darauf, dass Hauptgesellschafter Lothar Sigl mit seiner langjährigen Erfahrung das richtige Händchen bei den Personalentscheidungen hat.

Noch sind viele wichtige Fragen nicht öffentlich beantwortet. Wer wird Trainer? Kommt zusätzlich ein Manager? Wie werden Schlüsselstellen im Team besetzt? „Es muss vor allem hinten passen“, wünscht sich Kopp einen stabileren Abwehrverbund einschließlich Torhüter. „Wenn es in diesem Bereich hapert, lässt sich der Rest der Mannschaft anstecken“, glaubt er. „Sicher hatten wir auch Pech mit vielen Verletzungen, damit allein lassen sich die schwachen Leistungen aber nicht erklären. Es hat einfach nicht gestimmt im Team“, bedauert der Fanklub-Vorsitzende und hofft darauf, dass die neue Saison neues Glück bedeutet. „Wenn die Fans das Gefühl haben, die Panther haben ein stimmiges Konzept und holen die richtigen Leute, dann wird die Zahl der verkauften Dauerkarten nicht stark zurückgehen.“

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