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Fußball

14.09.2019

Nur ein Sieg entspannt die Lage

Schwabens Co-Trainer Gerald von Zehmen (links) und Chefcoach Markus Deibler stehen entscheidende Spiele bevor.
Bild: Siegfried Kerpf

TSV Schwaben steckt im Tabellenkeller. Gegen Deisenhofen müssen Trainer und Team in der Bayernliga liefern

Damit hatten die Verantwortlichen beim TSV Schwaben Augsburg nicht gerechnet: Dass ihre Mannschaft in ihrer dritten Bayernliga-Saison so im Tabellenkeller festhängen würde. Doch bei den Violetten ist seit Saisonbeginn und dem Wechsel von Trainer Sören Dreßler zu Markus Deibler irgendwie der Wurm drin – sieben Punkte aus zehn Spielen bedeuten derzeit den vorletzten, 17. Tabellenplatz. „Da kann man dem Trainer keine Jobgarantie erteilen“, spricht Abteilungsleiter Jürgen Reitmeier Klartext.

Markus Deibler erhält aber durchaus noch eine Weile die Chance, das Schwaben-Team wieder auf Kurs zu bringen. Die erste Gelegenheit dafür ergibt sich gleich im Heimspiel am Samstag (Beginn 15.30 Uhr im Ernst-Lehner-Stadion) gegen den Aufsteiger FC Deisenhofen. „Danach folgen die Partien gegen Landsberg und Hangkofen. Aus diesen drei Spielen sollten wir sechs Punkte holen, sonst sieht es zappenduster aus“, lautet Reitmeiers Vorgabe, die den Schwaben aus dem Tabellenkeller helfen könnte.

Als Deisenhofen noch in der Landesliga spielte, gab es bereits ein Testspiel gegen den TSV Schwaben, beeindruckt hatte Reitmeier damals schon die mannschaftliche Geschlossenheit des Teams aus einem Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Oberhaching. „Das ist eine seit Jahren eingespielte Truppe ohne individuelle Stars, in der aber die Mechanismen greifen“, schildert Reitmeier seinen Eindruck.

Dennoch müsse sein Team dagegenhalten und nach vier Niederlagen in Folge endlich wieder drei Punkte einfahren. Unglücklich für die Schwaben, dass der Spielbeginn auf 15.30 Uhr angesetzt ist – parallel zum Bundesliga-Anpfiff des FCA ein paar Kilometer entfernt. „Das kostet uns sicher einige Zuschauer“, bedauert der Abteilungsleiter.

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