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Bezirksoberliga Schwaben

26.03.2009

Offensiv muss mehr kommen

Mit Niederlagen sind sowohl die DJK Lechhausen als auch Türkspor Augsburg in die Frühjahrsrunde der Bezirksoberliga Schwaben gestartet. Während Lechhausen mit elf Punkten weiterhin das Schlusslicht der Liga ist, steht Türkspor Augsburg mit fünf Punkten und einem Spiel mehr auf einem Relegationsplatz. Die Lage wird bei beiden Mannschaften langsam ernst.

Bereits am kommenden Samstag um 15 Uhr muss Türkspor Augsburg beim Tabellendritten, dem TSV Landsberg, antreten. Nach der bitteren 0:1-Heimniederlage gegen den TSV Bobingen, als man in der letzten Minute den Gegentreffer hinnehmen musste, will man laut Abteilungsleiter Ardem Gürbüz gegen Landsberg mindestens ein Unentschieden erreichen. Schon die Tabellenkonstellation sagt aus, dass dies nicht leicht wird. Hinzu kommt noch, dass man verletzungsbedingt ohne zwei Stammspieler zum Auswärtsspiel antreten muss. "Offensiv muss mehr kommen. Das Zusammenspiel hat gegen Bobingen noch nicht so gut funktioniert. Ich erwarte, dass sich unsere intensive Vorbereitung auszahlt und wir in Landsberg punkten können", fordert Gürbüz. Was den Klassenerhalt betrifft, hat Gürbüz keine Bedenken und setzt sein ganzes Vertrauen in den Trainer Hans Borchert. "Aber der Klassenerhalt gelingt nicht von alleine. Dafür müssen wir richtig hart arbeiten", warnt Gürbüz.

Mehr Druck, mehr Risiko

Einen Tag später als Türkspor Augsburg, nämlich am Sonntag um 15 Uhr, muss die DJK Lechhausen bei der zweiten Mannschaft des FC Kempten ran. Kempten ist Elfter der Bezirksoberliga Schwaben. Andreas Geyer, Trainer der Lechhausener, ist trotz der 0:3-Niederlage gegen den FC Gundelfingen optimistisch und glaubt an einen Auswärtserfolg seiner Mannschaft: "Wir haben gegen Gundelfingen 60 Minuten lang bis auf ein paar individuelle Fehler ordentlich mitgespielt. Wenn wir gegen Kempten diese abstellen und mit mehr Druck und Risiko spielen, können wir drei Punkte holen."

Momentan seien laut Geyer alle Spieler fit. Er wünscht sich jedoch, dass sich die Ersatzspieler im Training mehr aufdrängen. Den Gegner kann der Trainer nur schwer einschätzen. "Aber er ist auf jeden Fall nicht so stark wie Gundelfingen und deswegen auch schlagbar", ist Geyer der Meinung. Für den angestrebten Auswärtserfolg standen in dieser Woche viele Trainingseinheiten im konditionellen Bereich auf dem Programm. Standardsituationen wurden jedoch auch trainiert", verrät der Trainer. Die Tatsache, dass die DJK Lechhausen Tabellenletzter der Bezirksoberliga ist, sieht Geyer noch nicht zu dramatisch. "Wir haben noch ein Spiel weniger wie unsere Kontrahenten und noch alle Möglichkeiten, um den Klassenerhalt zu schaffen. Jetzt muss aber erst mal ein Sieg in Kempten her", ist Andreas Geyer zuversichtlich.

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