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Kanuslalom

19.02.2021

Paddel-Erfolge der Augsburger Kanuten auf der Insel LaRéunion

Erstmals nach langer Corona-Pause konnte Schwaben-Kanutin Elena Apel wieder Wettkampfpraxis sammeln. Im Canadier Einer wurde sie im Rennen auf der Insel LaRéunion Dritte.
Bild: dpa, Jan Woitas

Ricarda Funk siegt im ersten Saisonrennen, Elena Apel sichert sich Bronze im Canadier Einer. Während des Trainingslagers herrschen strenge Corona-Regeln.

Das Trainingslager auf der Insel La Réunion, wo sich die deutschen Spitzenkanuten nun drei Wochen auf die Olympischen Spiele vorbereitet haben, erwies sich als gute Alternative zu den bisherigen Wintereinheiten in Australien. Aufgrund der langen Quarantänebestimmungen hatte sich der Deutsche Kanu Verband (DKV) dazu entschieden, die zu Europa zählende Insel im Indischen Ozean für das Trainingslager auszuwählen. Aus den Augsburger Vereinen waren Hannes Aigner vom AKV sowie Elena Apel vom TSV Schwaben Augsburg dabei. Daneben auch Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach), Franz Anton und Andrea Herzog vom LKC Leizpig sowie Tim Maxeiner (Wiesbaden).

AKV-Fahrer Hannes Aigner belegt Rang sieben

Beim ersten Testrennen vor Ort gab es gegen die internationale Konkurrenz, die ebenfalls auf La Réunion trainiert, einige Erfolge für das DKV-Team. So paddelte die Wahl-Augsburgerin Ricarda Funk im Kajak Einer der Frauen gleich ihren ersten Saisonsieg heraus. Sie setzte sich mit sechs Sekunden Vorsprung deutlich von ihren Konkurrentinnen ab. Ihr Freund, der Schweizer Slalomkanute Martin Dougoud, der seit 2020 auch Mitglied bei den Kanu Schwaben Augsburg ist, dominierte die Männerkonkurrenz im Kajak Einer. AKV-Fahrer Hannes Aigner kam hier auf Rang sieben, Tim Maxeiner, der ebenso wie Funk in Augsburg lebt und trainiert, handelte sich zwei Strafsekunden ein und landete auf Rang 15.

Für Schwaben-Kanutin Elena Apel, die traditionell wieder in den zwei Bootsklassen C1 und K1 an den Start ging, gab es im Canadier Einer die Bronzemedaille und im Kajak Einer Platz fünf. Ohne ihre zwei Strafsekunden hätte die Augsburgerin im C1 mit der Bestzeit aller Starterinnen sogar den Sieg herausfahren können.

Trainingsgelände der Slalomkanuten war abgeriegelt, Zuschauer nicht zugelassen

Die Réunion Open 2021 stellten nach langer Zeit endlich wieder einen internationalen Wettkampf für die deutschen Kanuten dar, die sich schnell an die 35 Grad Luft- und Wassertemperatur vor Ort gewöhnt hatten. Das Trainingsgelände war abgeriegelt, Zuschauer waren nicht zugelassen, Maskentragen und Abstand einhalten, war Pflicht. Vor dem Rennen wurden PCR-Tests vorgenommen. Am Donnerstag flog das deutsche Team nach Deutschland zurück.

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