Fußball

12.10.2017

Pfersee lässt Punkte liegen

Nur 2:2 in der Kreisklasse gegen neuen Tabellenführer TSV Kriegshaber. Suryoye beeindruckt einmal mehr und kann Spitzenteams unter Druck setzen. Bärenkeller zahlt Lehrgeld

An der Spitze der Fußball Kreisklasse Augsburg-Mitte liegen Tabellenführer TSV Firnhaberau (22 Punkte), Türkspor II, TSV Pfersee (je 21) und Suryoye (19) dichtauf. Der Kampf um die Herbstmeisterschaft ist noch längst nicht entschieden, da Firnhaberau und Suryoye Nachholspiele bestreiten müssen. Im Spitzenspiel trennten sich Firnhaberau und Pfersee mit einem 2:2 (0:1).

Suryoye setzte sich deutlich mit 5:1 (1:1) gegen den SV Ottmaring durch, und der KSV Trenk feierte mit dem 2:1 bei der TSG Stadtbergen den dritten Saisonerfolg. In der Kreisklasse Nordwest befindet sich die SpVgg Bärenkeller nach dem 0:3 gegen den TSV Meitingen II im Kampf um den Klassenerhalt. Die Spiele am Sonntag KSV Trenk – Suryoye, TSV Pfersee – TSV Schwaben II (beide 15 Uhr). Kreisklasse Nordwest: SpVgg Bärenkeller – TSV Herbertshofen (15 Uhr).

Pfersee Für Pfersee war im Spitzenspiel beim TSV Firnhaberau mehr drin als das Unentschieden. „Zufrieden können wir mit der Punkteteilung nicht sein. Unsere Mannschaft hat zweimal geführt und hatte die besseren Chancen“, zeigte sich Pfersees Abteilungsleiter Metin Sen unzufrieden. Stefan Rassl zum 1:0 (15,) und Raphael Mader zum 2:1 (78,) hatten Pfersee in Führung gebracht, die Erik Gnandt-Nemeth zweimal egalisierte (62./81.). „Firnhaberau hat versucht, nur mit hohen und weiten Bällen zum Erfolg zu kommen“, so Metin Sen. Allerdings vermochte Pfersees Spielertrainer Marco Staudenmaier mit seinem Team den Torevorsprung nicht zu halten oder auszubauen. Für Pfersee steht am Sonntag gegen Schwaben Augsburg II die nächste schwere Aufgabe auf dem Programm. Mit einem Sieg würde der Tabellendritte weiter eine gewichtige Rolle im Kampf um die Herbstmeisterschaft mitspielen.

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Erneut gaben die Schützlinge von Trainer Rasit Ciftcibasi eine eindrucksvolle Vorstellung ihres Leistunsvermögens. Der SV Ottmaring war ohne Chance. Sur-yoye musste sogar noch auf seine Torjäger Matay und Martin Demir verzichten. Dazu fehlte der gesperrte Benjamin Bilgic. Gegen Ottmaring zeigte einmal mehr der ehemalige FCA-Junior Ayhan Kara-Idris seine Fähigkeiten als Torjäger mit zwei Treffern (6./84.). Kapitän Gabriel Georgs (19.), Erhan Ertekin (58.) und Abdullah Bastürk (72.) waren die weiteren Torschützen. Den Schwung des Erfolges will der Tabellenvierte auch am Sonntag beim KSV Trenk mitnehmen und mit einem Erfolg die Konkurrenten im Spitzenkampf unter Druck zu setzen.

Trenk So langsam kommt Spielertrainer Jeton Gocaj mit seiner Mannschaft in Schwung. „Nachdem uns alle Spieler zur Verfügung stehen, geht es aufwärts. Wir wollen uns in der Tabelle weiter verbessern. Der Sieg in Stadtbergen war nicht unverdient“, so Trenks Fußballboss Josip Grgic. Durch Toni Peric (16.) und den von Gregor Bevanda verwandelten Foulelfmeter (32.) war der KSV Trenk zur Halbzeit 2:0 vorn und auf Erfolgskurs. Spannend wurde es noch einmal nach dem 1:2 (73.), doch diesmal ließ Trenks Defensivabteilung nichts anbrennen. Nun heißt es auch gegen Suryoye zu bestehen. „Wir erwarten eine spannende Begegnung und ein knappes Resultat,“ ist die Meinung von Josip Grgic.

Bärenkeller Mit seiner jungen Mannschaft zahlt Bärenkellers Trainer Armin Bosch doch einiges Lehrgeld. Das war auch so bei der Niederlage gegen den TSV Meitingen II. Dabei musste Bärenkeller ab der 43. Minute in Unterzahl spielen, nachdem sich Florian Lautenbacher die Gelb-Rote Karte eingehandelt hatte. Das Überzahlspiel nutzte Meitingen zu zwei Toren.

Nun sind Matthias Lang, Steven Holzapfel, Tim Schnitzlein und Co im Heimspiel gegen den Tabellenhintermann TSV Herbertshofen gefordert. Die Gäste um Trainer Jürgen Zeche stehen ebenfalls im Kampf um den Klassenerhalt. Es geht also für beide Mannschaften um wichtige Punkte. (AZ)

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