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Badminton

09.02.2020

Post-Spieler mit den besseren Nerven

Michael Clemens (links) und Robin Fiedler bewiesen an diesem Wochenende ihre Nervenstärke.
Bild: Fred Schöllhorn

Gerade beim 6:2-Sieg gegen Ansbach entscheiden sie die knappen Spiele für sich

Am Sonntag hatten es die Regionalliga-Badmintonspieler des Post SV Augsburg eilig, nach Hause zu kommen. Gerade mal einen Satzgewinn gestatteten sie dem Gastgeber und punktelosen Schlusslicht ESV München beim 8:0-Auswärtserfolg. Deutlich enger ging es nicht einmal 24 Stunden vorher beim 6:2-Erfolg beim TSV 1860 Ansbach zu.

„Das gegen München war ein Pflichtsieg. In Ansbach hätte es auch 4:4 ausgehen können“, bilanzierte Mannschaftsführer Robin Fiedler das Wochenende. Doch in Ansbach hatten die Postler die besseren Nerven. So mussten das erste Männerdoppel mit Michael Clemens und Fiedler selbst im dritten Satz in Verlängerung, behielten aber mit 13:21, 21:11 und 25:22 die Oberhand. Auch das dritte Männereinzel war eine Nervenschlacht. Am Ende gewann Clemens mit 23:21, 16:21 und 23:21 hauchdünn. „Ansbach ist mit hohen Erwartungen in die Saison gestartet, aber sie konnten die Erwartungen nicht erfüllen, weil sie die knappen Spiele nicht für sich entscheiden konnten“, erzählt Fiedler. Doch mit 11:15-Punkten müssen sich die Mittelfranken nach unten orientieren. Denn die Liga wird von zwölf auf zehn Vereine verkleinert, und sollten aus der 2. Bundesliga weitere Teams in die Regionalliga Südost absteigen, könnten es mehr als zwei sein.

"Wohl nicht mehr in Abstiegsgefahr"

Anders sieht die Lage beim Post SV aus. Mit 18:10 Zählern sind die Augsburger Dritter. Doch Fiedler mahnt: „Wir sind jetzt wohl nicht mehr in Abstiegsgefahr, aber beim Doppelspieltag am 22. und 23. Februar gegen Dresden und Leipzig können wir letztmals in bester Aufstellung antreten. Danach wird es eng.“

Denn mit Michael Clemens, der für seinen A-Lizenz-Lehrgang unterwegs ist, und mit Sylvia Kumares, die in den Semesterferien in ihre Heimat Malaysia fliegt, fehlen dann zwei wichtige Punktesammler. Kumares gewann alle ihre sieben Einzelspiele und fünf von sieben Doppel. Seit die Asiatin Ende November spielberechtigt ist, verlor der Post SV nur eines von sieben Spielen. „Darum ist es wichtig, dass wir jetzt noch ein Polster aufbauen“, blickt Fiedler schon auf die beiden Heimspiele gegen die beiden Ost-Klubs.

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