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09.06.2009

Schlotterer turnt sich in den C-Kader

Kräftig aufhorchen ließ bei der deutschen Jugendmeisterschaft im Kunstturnen in Frankfurt am Main Lukas Schlotterer vom TSV Schwaben Augsburg. Das im Leistungszentrum Arberhalle in Haunstetten trainierende Talent überzeugte mit Platz neun in der gemischten Altersklasse 15/16 sowie dem Rang zwei des Jahrganges 1994.

Schlotterer, derzeit im deutschen D/C-Kader, zeigte bei zwei Mehrkämpfen eine starke Leistung. Kleinere Unsicherheiten am Sprung und Pauschenpferd (Pflichtdurchgang) sowie am Reck in der Kür verhinderten den Sprung nach ganz vorne. Besonders erwähnenswert erscheint, dass der 15-Jährige als Einziger seines Jahrgangs bereits ein Flugteil in seiner Kürübung am Reck zeigte.

Trotz der kleinen Unsicherheit am Pauschenpferd erreichte Schlotterer an diesem wie auch am Barren das jeweilige Gerätefinale. Zur Zufriedenheit seiner Trainer Florentin Pescaru und Florian Schreiber reichten die gezeigten Übungen des Gymnasiasten jeweils zu Platz sechs in der AK 15/16 und zu zwei Silbermedaillen seines Jahrganges.

Aufgrund der gezeigten Leistungen darf sich der Schüler des Gymnasiums bei St. Anna über den Aufstieg in den C-Nationalkader sowie einen Ausscheidungswettbewerb zum Ländervergleichskampf freuen.

Schlotterer turnt sich in den C-Kader

Zunächst wird nun das Trainingspensum des jungen Turners leicht reduziert, um verlorenen Unterrichtsstoff zu kompensieren. Anschließend wird sich Lukas für sechs Wochen nach Miami/Florida/USA in das dortige US-Trainingscamp verabschieden, um sich auf die nächsten Wettkämpfe im Herbst, in der deutschen Turnliga und den deutschen Mannschaftsmeisterschaften, vorzubereiten.

Weimer zeigt sich von seiner besten Seite

Weiter bleibt zu erwähnen, dass zwei weitere Schwabenturner sehr erfolgreich waren. Artjem Weimer erturnte sich im Pokal der Männer einen hervorragenden zweiten Platz im Kür-Sechskampf. Zudem belegte er den ersten Platz am Barren sowie zweite Plätze am Sprung und an den Ringen. Lediglich eine Schwäche am Pferd kostete den Sieg.

Florian Schreiber erreichte beim selbigen Wettkampf den 40. Platz und an seinem Paradegerät, den Ringen, Platz sechs. (AZ/pm)

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