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19.03.2009

Schwaben-Trainer fordert Geduld

Augsburg/Haunstetten (hw) - Zum Punktspiel-Auftakt nach der Winterpause leistete sich der Fußball-Bezirksligist TSV Schwaben Augsburg einen unerwarteten Ausrutscher. Der Bezirksliga-Tabellenführer musste sich beim Abstiegskandidaten FSV Lamerdingen mit 1:3 geschlagen geben. Zum Glück konnten die "Violetten" ihre Spitzenposition noch behaupten, weil auch der Mitkonkurrent BCA Oberhausen im Heimspiel gegen den SV Egg a.d. Günz über ein 1:1-Remis nicht hinauskam.

Doch die liegen gebliebenen Punkte beim Fehlstart in die Rückrunde könnten der Mannschaft von Trainer Klaus Förster bei der Endabrechnung fehlen. "Das Meisterschaftsrennen wird bis zum Schluss eine "enge Kiste" bleiben", bekräftigt Förster. Erst nach einem 0:2-Rückstand wachten die Schwaben in Lamerdingen auf. Nach dem 1:2-Anschlusstreffer durch Matthias Hagen drängte das Förster-Team auf den Ausgleich, stattdessen nützten die Hausherren in der Nachspielzeit einen Konter zum 3:1-Endstand. Der Schwaben-Coach war vom Endergebnis natürlich arg enttäuscht. Er wollte die Auswärtsniederlage auch nicht entschuldigen, schränkte aber ein: "Bei unsrer beschränkten Vorbereitung konnten wir zu wenig mit dem Ball trainieren. Die miserablen Platzverhältnisse kamen den Lamerdingern entgegen, die von der Kampfkraft leben. Unsere technische Überlegenheit kam hierbei nicht zum Tragen."

Am Samstag (15 Uhr) kommt es im Ernst-Lehner-Stadion zum Duell Tabellenführer gegen Schlusslicht, wenn beim TSV Schwaben der SSV Margertshausen gastiert. Aber, aufgepasst: Das Gäste-Team von SSV-Trainer Herbert Wiest hat sich trotz der trostlosen Tabellensituation (11 Punkte) noch nicht aufgegeben. Die Margertshauser haben in der Winterpause ihren Spielerkader aufgestockt, um mit dem einen oder anderen Rückkehrer den Klassenerhalt vielleicht doch noch zu schaffen.

"Deshalb haben wir vor diesem Gegner auch Respekt und werden die Gäste nicht unterschätzen", unterstreicht der TSV-Coach. "Da wartet auf uns eine schwere Aufgabe, den tief gespaltenen Gegner zu überwinden. Wir müssen geduldig sein und auf unsere Torchancen warten, die es gilt, konsequent zu nützen. Andererseits muss man aufpassen, dass man durch zu weites Aufrücken keine Kontertore einfängt", warnt Förster seine Elf, "unterm Strich muss halt ein Heimsieg stehen, alles andere wäre eine Riesenenttäuschung."

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Durch die Erkrankung seines Stamm-Keepers Umut Zambak, der Herzmuskel-Probleme hat, und dem Weggang des zweiten Torhüters Daniel Rugel (zum TSV Diedorf) bekam der TSV Schwaben ein Torwart-Problem. Es stand nur noch Reserve-Keeper Stefan Demel zur Verfügung. "Wir mussten handeln und haben Stefan Dreher verpflichtet", so Schwaben-Abteilungsleiter Josef Löffler. Dreher spielte zuletzt für die DJK Lechhausen (wir berichteten).

Am Samstag im Heimspiel gegen den SSV Margertshausen wird Stefan Dreher voraussichtlich sein Debüt geben. Miroljub Lopacanin fehlt dagegen aus privaten Gründen. Sepp Löffler ist schon dabei, die Weichen für die neue Saison in der Bezirksoberliga zu stellen. Als früherer Trainer beim FC Königsbrunn hat er viele Kontakte zu seinen ehemaligen Spielern. Mit Fabio Ucci (TSG Thannhausen) und Lorenzo Gremes (TSV Rain) holte Löffler zwei 21-Jährige von zwei Bayernligisten zum Traditionsverein. Es sollen noch weitere Verstärkungen folgen.

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