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Tennis

11.05.2015

Schwaben lassen die Muskeln spielen

Klarer 7:2-Sieg im Derby gegen den TC Augsburg, der personell geschwächt keine Chance hatte. Schießgrabens Frauen ergeht es ähnlich gegen Iphitos München

Das erste Augsburger Derby in der aktuellen Tennis-Regionalligasaison haben die Frauen des TC Schwaben ganz überlegen gewonnnen. Mit einem 7:2-Erfolg verließen sie die Plätze des Lokalrivalen TC Augsburg. Begünstigt allerdings von der Tatsache, dass beim TCA Spitzenspielerin Anastasia Detiuc aus Moldawien verhindert war und alle restlichen Spielerinnen eine Position nach oben rutschten, während der TC Schwaben mit seiner Bestbesetzung antreten konnte.

Und das bedeutet in dieser Saison vier starke Tschechinnen an den ersten vier Positionen, die gleich mal den Grundstein für die 4:2-Führung nach den Einzeln legten. Dafür zeigten Michaela Pastikova und Caroline Nothnagel auf Seiten des TC Augsburg großen Kampfgeist, rissen ihre Spiele im Match-Tiebreak zu ihren Gunsten herum und sorgten so für die beiden Ehrenpunkte ihres Teams. Denn auch in den Doppeln ließen die Schwaben-Frauen noch einmal die Muskeln spielen. „Das gibt es auch nicht alle Tage, dass wir gleich alle drei Doppel gewinnen“, freute sich Schwaben-Vorstand Anton Huber über die ersten zwei Saisonpunkte für seine Mannschaft.

Neidlos anerkennen musste auch der TC Schießgraben die Stärke des MTTC Iphitos München. „Gegen die kann man nicht gewinnen. Dabei sind wir in Bestbesetzung angetreten“, kommentierte Manfred Schabert die 3:6-Niederlage gegen den Tabellenführer, der bisher alle seine Partien gewonnen hat. Das ist umso überraschender, als die Münchner mit sechs deutschen Spielerinnen antreten. Den stärksten Auftritt bei den Schießgräblerinnen hatte die Tschechin Adela Jaorsova, die an Nummer sechs gesetzt ist und ihre Gegnerin im Einzel, Sarina Müller, mit 6:1, 6:0 abfertigte. Dazu gewann sie an der Seite von Jessica Regehr ihr Doppel. „Das ist vielleicht das Positive, das es zur heutigen Begegnung zu sagen gibt: wir haben zwei Doppel gewonnen“, so Schabert, den vor allem Jarosovas Auftritte beeindruckten. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie in dieser Saison ein Spiel verliert.“ (klan)

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