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24.01.2015

Spende für den Nachwuchs

Michael Bakos

Eishockey: Fans geben dem AEV 10000 Euro

Am Samstag in Bietigheim, am Sonntag (11 Uhr) gegen Deggendorf – für die AEV-Jugend beginnt am Wochenende die zweite Hälfte der Qualifikationsrunde für die Deutsche Nachwuchs-Liga DNL. „Noch sind 30 Punkte zu vergeben, noch haben wir es in der Hand, den Klassenerhalt zu schaffen“, weiß Michael Bakos und kennt den Nachholbedarf. „Einen DNL 1-Standard können wir als Aufsteiger in Augsburg noch nicht bieten.“ Aber nach anfänglichen Schwierigkeiten sei eine Steigerung des Teams zu erkennen, das derzeit auf Rang drei in der Tabelle notiert ist. Die ersten beiden Mannschaften spielen nächste Saison DNL 1.

Der frühere Nationalverteidiger ist als sportlicher Leiter des neuen Vorstandes vor einem Jahr angetreten, die Eishockey-Nachwuchsarbeit zu organisieren. „Wir sind in den einzelnen Jahrgängen recht gut aufgestellt“, sagt der ehemalige Profi bei der Mitgliederversammlung im Pantherklub des Curt-Frenzel-Stadions. 199 Kinder gehen in den Mannschaften von U8 bis DNL aufs Eis, da bleiben Differenzen nicht aus. Da die Eliteklasse DNL vier Jahrgänge (16 bis 20) umfasst, bekommen die Jüngsten häufig wenig bis fast keine Eiszeit, wie Eltern auf der Versammlung kritisierten. In Gesprächen mit den Trainern Roman Klicznik und Andreas Becher soll das Problem noch einmal diskutiert werden.

„Wir haben in unserem ersten Jahr große Herausforderungen und einige Turbulenzen erlebt“, gibt Präsident Wolfgang Renner zu. Vor allem der krankheitsbedingte Ausfall von Cheftrainer Torsten Fendt zwang die Führung früh zur Improvisation.

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Auch die herbeigesehnte Erhöhung der Trainingszeiten ließ sich noch nicht verwirklichen, weil beim Bau der Bahn 2 im Stadion umfangreiche Nachbesserungen nötig sind, ehe die Eisfläche für Eishockey genutzt werden kann. Renner ist nicht sehr optimistisch, dass die Probleme bis Ende Januar gelöst werden können, wie der städtische Projektleiter AGS angekündigt hat.

Doch es gibt auch positive Nachrichten: Werbeaktionen in den Kindergärten brachten einen Zuwachs in der Laufschule, neue Sponsoren konnten gewonnen werden. Renner hofft, dass sich beim AEV ein „Wir-Gefühl“ entwickeln lässt.

Schatzmeisterin Marion Voit konnte in ihrem Bericht von einem Einnahme-Plus in der vergangenen Saison berichten und AEV-Beirat Dennis Pichler hatte ein ganz besonderes Präsent dabei. Als Vertreter der Fanvereinigung Augsburg 98 überreichte er dem AEV-Präsidenten einen Scheck in Höhe von 10000 Euro aus dem Erlös der Stadionzeitung Schleifgrabenreport. „Das Geld ist gut angelegt“, ist er überzeugt. Präsident Renner freute sich über den unerwarteten Schlusspunkt der Mitgliederversammlung. „Das macht es uns leichter, bei der Besetzung einer weiteren hauptamtlichen Trainerstelle über den einen oder anderen zusätzlichen Namen zu diskutieren.“

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