12.10.2017

Stafylidis bleibt auf WM-Kurs

Für FCA-Profi geht es in die Play-offs

Nicht nur für FCA-Profi Alfred Finnbogason, der mit Islands Nationalmannschaft bei der Fußball-WM 2018 in Russland dabei sein wird, sondern auch für einige andere seiner Teamkollegen sind die Qualifikationsspiele recht erfolgreich gelaufen. Obwohl es nicht zur direkten Teilnahme reichte, liegt etwa Abwehrstratege Konstantinos Stafylidis mit der griechischen Nationalmannschaft durchaus noch auf WM-Kurs.

Die Griechen haben sich als einer der besten Gruppenzweiten für die Play-offs qualifiziert, was deren deutschen Trainer Michael Skibbe zuversichtlich stimmt. „Wir werden die Endrunde in Russland erreichen“, sagte dieser nach dem 4:0-Pflichtsieg gegen Gibraltar, bei dem Stafylidis als linker Außenverteidiger zur Startelf gehörte und 90 Minuten durchspielte. Play-off-Gegner könnten für die Griechen nun Italien, Kroatien, Dänemark oder die Schweiz sein, wo es für Stafylidis zu einem Aufeinandertreffen mit seinem Augsburger Kollegen Marwin Hitz kommen könnte.

Bisher hat bei den Eidgenossen allerdings immer Torhüter Yann Sommer den Vorzug vor dem FCA-Keeper Hitz bekommen. So auch im vorerst letzten WM-Qualifikationsspiel, das die Schweizer mit 0:2 gegen Portugal verloren. Gespannt werden deshalb sowohl Stafylidis als auch Hitz die Auslosung der Europa-Play-offs am 17. Oktober (14 Uhr) verfolgen.

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Das WM-Ticket sicher hat hingegen bereits die südkoreanische Nationalmannschaft, für die die FCA-Spieler Ja-Cheol Koo und Dong-Won Ji freigestellt waren. Dabei standen nur mehr zwei Freundschaftsspiele gegen Russland und Marokko auf dem Programm. Gegen Marokko verlor Südkorea mit 1:3, gegen Russland mit 2:4. Dabei erzielte Dong-Won Ji das südkoreanische Last-Minute-Tor (90.+3).

Keine Aussicht mehr auf eine WM-Teilnahme hatte Team Austria schon vor dem 1:0-Sieg gegen den Gruppenletzten Moldawien. Während FCA-Abwehrspezialist Kevin Danso wieder komplett durchspielte, ließ Bundestrainer Marcel Koller FCA-Neuzugang Michael Gregoritsch die gesamte Spielzeit über auf der Bank sitzen. (AZ, dpa)

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