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Eishockey

12.10.2018

Stewart: „Es ist ein Derby, wir sind bereit“

Mike Stewart hat seiner Mannschaft unter der Woche Zeit zur Regeneration gegeben. Am Freitagabend steht das nächste Auswärtsspiel in Straubing an.
Bild: Ulrich Wagner

In Straubing treffen die Panther auf eine grundsanierte Mannschaft. 15 Neuzugänge sollen den Erfolg nach Niederbayern holen

Die Augsburger Panther brechen am Freitagmittag zum letzten von insgesamt fünf Auswärtsspielen in Folge auf. Ziel ist Straubing. Die Niederbayern haben nach einer komplett verkorksten Vorsaison ihren Kader umgekrempelt. Mit einem vergrößerten Etat und 15 Neuzugängen soll in dieser Spielzeit ein Platz unter den besten Sechs in Angriff genommen werden. Mit Jeff Zatkoff steht der neue Star der Straubinger im Tor. Der 31-Jährige darf sich Stanley-Cup-Sieger nennen – in der Saison 2015/16 war er zweiter Torwart der Pittsburgh Penguins, die die begehrteste Eishockey-Trophäe der Welt gewannen. In den Play-offs kam der US-Amerikaner zweimal zum Einsatz.

In Straubing hat Zatkoff bisher acht von neun Spielen absolviert und war bis zum vergangenen Wochenende ein Garant für den Höhenflug der Tigers. Dann allerdings kam seine Mannschaft gegen Nürnberg mit 3:7 unter die Räder.

Trotzdem hält Panther-Trainer Mike Stewart große Stücke auf den kommenden Gegner. „Die haben sich verbessert, vor allem im Tor. Zatkoff spielt bombastisch gut bis jetzt, im Sturm haben sie gut nachgelegt. Ich bin aber der Meinung, dass sie sich vor allem in der Defensive gut verstärkt haben. Trotzdem: Es ist ein Derby, wir sind bereit.“

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Dass dem so ist, hat mit einer Woche zu tun, die vor allem im Zeichen der Erholung stand. „In zehn Tagen haben wir fünfmal gespielt, weit über 3000 Kilometer im Bus gesessen“, sagt Stewart im Rückblick. „Deshalb war diese Woche gut zur Regeneration und jetzt gilt die Konzentration dem Spiel in Straubing.“

Das Selbstvertrauen seiner Mannschaft ist groß. Siege in Ingolstadt (3:1) und vor allem das spektakuläre 7:6 in Iserlohn haben am Wochenende gezeigt, dass die anfangs stockende Offensive auch in dieser Saison konkurrenzfähig ist. Allein das Powerplay ist noch nicht auf dem Niveau des vergangenen Jahres, als es das Beste der Liga war. Mit einer Überzahlquote von 9,3 Prozent rangieren die Panther auf Rang zwölf der DEL. Straubing dagegen bringt es auf 23,08 Prozent, der zweitbeste Wert der Liga. Tröstlich aus Augsburger Sicht: Die Tigers sind in Unterzahl derzeit das schlechteste Team der Liga.

In Straubing fehlen werden weiterhin der Stürmer Thomas J. Trevelyan (Handbruch) und Verteidiger Henry Haase (Kieferbruch). „Die beiden brauchen leider noch ein bisschen“, sagt Stewart. Er hat vor allem in der Abwehr nun das Problem, dass gleich zwei seiner Stammkräfte ausfallen, denn auch Steffen Tölzer fehlt mit einem Mittelfußbruch noch mehrere Wochen. „Zum Glück können wir das kompensieren, unser Kader ist tief genug. Im Eishockey gehören Verletzungen leider dazu. Entscheidend ist, wie man durch diese Phasen hindurchkommt“, sagt Stewart.

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