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Tennis

03.07.2018

TC Schwaben gibt den Party-Crasher

Eine starke Doppelleistung zeigte Maria Schneider beim 5:4-Sieg gegen Manching.
Bild: Fred Schöllhorn

In Manching stand bereits der Meisterpokal, doch mit einem 5:4-Sieg verhinderten die Augsburgerinnen den Titelgewinn der Gastgeber. So durfte sich ein dritter Klub freuen

Es sah alles so gut aus, für die Tennisspielerinnen der MBB SG Manching: Am letzten Spieltag der Regionalliga Süd-Ost führten sie die Tabelle an und brauchten auf eigener Anlage nur noch einen knappen Sieg gegen den TC Schwaben Augsburg, um den Titelgewinn und den damit verbundenen Aufstieg perfekt zu machen. Regionalliga-Spielleiter Hans Brenzig aus Füssen hatte den Pokal mitgebracht und alles stand bereit für die Meisterparty. Doch Manching hatte die Rechnung ohne den Gast aus Augsburg gemacht.

Das Sextett des TC Schwaben um Vorstand Anton Huber erwies sich als unbarmherziger Party-Crasher. Mit dem 5:4-Sieg der Schwaben zerplatzten alle Hoffnungen der Gastgeber auf den Titelgewinn. Stattdessen durfte sich der glückliche Dritte, der TC Amberg am Schanzl, nach einem 8:1-Heimerfolg gegen Ismaning über den Meistertitel freuen.

Groß waren dagegen Wut und Enttäuschung in Manching. „Der Mannschaftsführer war stinksauer und hat vor mir die Tür zugehauen“, erzählt Anton Huber von den Reaktionen der Gastgeber. Doch er und sein Team hatten keine Veranlassung gesehen, beim Aufstiegsaspiranten sportlich einen Gang runterzuschalten. Nach den Einzeln hatten die Augsburgerinnen bereits eine 4:2-Führung herausgespielt. Als Manching zwei Doppel im Tiebreak gewonnen hatte, stand es 4:4 und alles wartete gespannt auf den Ausgang des dritten und entscheidenden Doppels von Maria Schneider und Julia Jung. „Die beiden haben hervorragend gekämpft und sind tatsächlich im Match-Tiebreak als Sieger hervorgegangen“, berichtet Huber vom hauchdünnen 5:7, 6:3, 10:6-Erfolg. Der Pokal für Manching war weg, stattdessen blieb Platz zwei punktgleich mit dem TC Schwaben, der nur aufgrund der weniger gewonnen Spiele zum Saisonabschluss Rang drei belegt. „Für uns ist das super, einfach hervorragend. Die Mädels sind happy“, zog Huber eine positive Bilanz und freut sich schon auf die nächste Regionalliga-Saison, in der er mit seinem Team wieder für die ein oder andere Überraschung sorgen will.

Eine hervorragende Spielzeit ist bisher auch den Frauen des TC Augsburg gelungen, die vor dem letzten Spieltag auf Platz zwei hinter Tabellenführer TC Aschheim liegen. Der große Showdown mit dem Duell der beiden Spitzenteams folgt am Sonntag in Aschheim. Allerdings müsste den Augsburger Frauen um Spielführerin Sabine Klaschka dort ein sehr hoher Sieg gelingen, wenn sie den Gastgeberinnen die Meisterschaft noch abluchsen wollen.

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