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Fußball

23.11.2018

TSV Schwaben ist in der Pflicht

Noch drei Punkte gegen den Aufsteiger Nördlingen soll die Mannschaft von Trainer Sören Dreßler vor der Winterpause einfahren.
Bild: Fred Schöllhorn

 Die Winterpause rückt für den Bayernligisten näher, doch im letzten Spiel des Jahres sollen noch drei Punkte her

Am Samstag (14 Uhr) haben die Bayernliga-Fußballer des TSV Schwaben Augsburg (14. Platz, 21 Punkte) zum letzten Punktspiel des Spieljahrs 2018 den Aufsteiger TSV Nördlingen (8. Platz, 27 Punkte) zu Gast.

Mit dieser Partie haben die Dreßler-Schützlinge nochmals die Möglichkeit, die Vorgabe von Schwaben-Boss Jürgen Reitmeier zu erfüllen, der aus den letzten beiden Partien vier Punkte gefordert und damit sowohl Trainer Sören Dreßler wie auch die gesamte Mannschaft in die Pflicht genommen und unter Druck gesetzt hat. Mit dem 1:1-Remis bei der DJK Vilzing, als die Fuggerstädter als das bessere und überlegene Team zwei Punkte verschenkt haben, wurde ein erster Teilschritt erfüllt. Das Schwaben-Ensemble kann sich an den jüngsten Aufwärtstrend als verlängerten Strohhalm klammern, da dieser für die „Violetten“ spricht – zuletzt blieb man drei Spiele in Folge ungeschlagen und holte fünf Zähler!

Der TSV Nördlingen stellt sich auch keineswegs als unbezwingbar dar, auch wenn sich die Truppe aus dem Landkreis Donau-Ries im Hinspiel mit 3:0 ungefährdet durchgesetzt hatte. Damals war noch deutlich die anfängliche Aufstiegs-euphorie spürbar, die allmählich etwas verebbt ist, aber dennoch die Nördlinger auf einen sicheren Mittelfeldplatz führte, was auch als Saisonziel ausgegeben wurde.

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Die von Andreas Schröter, 48, trainierte Mannschaft weist ein Durchschnittsalter von knapp 23 Jahren auf, hat viele erfahrene Landesliga-Akteure, füllte den Bayernliga-Kader aber zumeist mit Spielern aus der eigenen Jugend auf. Die Stürmer Philipp Buser, 27, und Alexander Schröter, 23, zählen mit je zehn Treffern zu den Bayernliga-Torjägern. In den letzten drei Jahrzehnten war der TSV Nördlingen sehr konstant und nie tiefer als in der Bezirksoberliga klassiert. Der Bayernliga-Aufstieg gilt aber als bisheriges sportliches Highlight.

Doch Schwabens Abteilungsleiter Jürgen Reitmeier unterstreicht vor der Partie seine Forderung: „Wir haben grundsätzlich das Ziel, auf heimischem Boden einen Sieg zu landen, und müssen den Anspruch haben, uns gegen einen Aufsteiger wie Nördlingen einen Dreier zu sichern.“

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