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Fußball

14.02.2018

Thurk kehrt auf den Platz zurück

Michael Thurk

Ehemaliger FCA-Profi besitzt ab sofort Spielrecht für den FC Stätzling, dem er ohnehin eng verbunden ist

Am 19. April 2014 lief Michael Thurk letztmals in einem Punktspiel auf. Damals trug der Stürmer das Trikot des späteren Drittliga-meisters 1. FC Heidenheim, der Gegner hieß SV 07 Elversberg (1:1). Danach war für Thurk, der 2010 Zweitliga-Torschützenkönig für den FC Augsburg war und der in der Bundesliga für den FSV Mainz 05 sowie Eintracht Frankfurt am Ball war, als aktiver Fußballer Schluss. Fast vier Jahre nach seinem 400. Einsatz als Profikicker mit 130 Treffern quer durch alle Spielklassen taucht Thurk nun noch einmal auf der lokalen Fußballbühne auf.

Seit 1. Januar besitzt der 41-Jährige das Spielrecht für den FC Stätzling. „Ich habe mir einen Spielerpass machen lassen, um bei Gelegenheit auszuhelfen“, verrät der Ex-Profi, der den Friedberger Vorstädtern ohnehin eng verbunden ist.

Schließlich trainiert Michael Thurk dort die E-Junioren, wo auch sein Sohn am Ball ist. Erst vergangenes Wochenende holte er mit seinen Schützlingen den Hallentitel im Fußballkreis Augsburg und qualifizierte sich damit für die schwäbische Endrunde. „Thurk leistet dort eine überragende Arbeit und es spricht für seinen Charakter, dass er uns nun auch als aktiver Spieler weiterhelfen will“, ist der Sportliche Leiter Michael Baumeister voll des Lobes über seinen prominenten Zugang.

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Allerdings wird es jetzt nicht so sein, dass Thurk Woche für Woche im Landesliga-Team stehen wird und dabei die abstiegsgefährdete Mannschaft zum Klassenerhalt schießt.

„Ich habe wirklich dreieinhalb Jahre nicht mehr Fußball gespielt, sondern mich in erster Linie mit Rudern und Radfahren fit gehalten. Bei Gelegenheit werde ich natürlich auch ins Training gehen, Priorität haben aber ganz klar meine Jungs. Wenn es irgendwelche Terminüberschneidungen gibt, bin ich auf jeden Fall bei den Kindern an der Seitenlinie“, stellt Thurk klar.

Die Absprache zwischen dem Verein und dem langjährigen Profi lautet: Wenn Not am Mann ist, wird Thurk bei den Stätzlingern als aktiver Kicker auflaufen. Der Sportliche Leiter Baumeister glaubt, dass dieser Fall vor allem beim Kreisliga-Team des FCS eintritt, das als Neuling auf dem vorletzten Rang überwintert: „Wir wollen mit der Zweiten unbedingt die Klasse halten, da wäre die Unterstützung von Michael Thurk natürlich Gold wert. Wobei er mit seiner Erfahrung für beide Mannschaften eine riesen Verstärkung wäre.“

Unabhängig davon, ob Michael Thurk nun aktiv in Erscheinung tritt oder nicht, haben sich die Stätzlinger in der Winterpause mit drei weiteren Offensivkräften auf alle Fälle verstärkt. Nach dem Rückkehrer Sebastian Kraus (TSV Haunstetten) und Mathias Steger (TSV Aindling) hat sich in dieser Woche noch Kreisliga-Torjäger Marc Sirch (zuletzt TSV Burgau) den Stätzlingern angeschlossen. „Wir hätten gerne auch noch einen Defensivspieler verpflichtet, aber da hat sich einfach nichts ergeben. Trotzdem bin ich ganz optimistisch fürs Frühjahr. Der für alle überraschende Gewinn des schwäbischen Hallentitels hat uns richtig Schwung verliehen. Das zeigen auch schon die ersten Ergebnisse in den Testspielen“, hat Baumeister festgestellt. Am 3. März startet sein Team dann mit der Partie beim oberbayerischen SC Oberweikertshofen in die Frühjahrsrunde.

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