Newsticker

Zahl der Corona-Todesfälle binnen 24 Stunden fast auf Rekordhoch
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg)
  3. Lokalsport
  4. Torwart hält drei Strafstöße: "Bin nicht als Elfmeterkiller bekannt"

Bayernliga

26.11.2018

Torwart hält drei Strafstöße: "Bin nicht als Elfmeterkiller bekannt"

Schrei vor Glück: Tobias Antoni besiegte den TSV Nördlingen mit drei gehaltenen Elfmetern fast im Alleingang.
Bild: Fred Schöllhorn

Schwaben-Torwart Tobias Antoni gelingt das Kunststück, in einem Spieldrei Strafstöße zu halten. Der Keeper hat dadurch auch den Job des Trainers gerettet.

Das ist schon unglaublich. Sie haben gegen den TSV Nördlingen beim 2:1-Sieg drei Elfmeter gehalten. Haben Sie das überhaupt schon richtig begriffen?

Tobias Antoni: Das ist natürlich schon eine tolle Geschichte, zumal ich nicht unbedingt als Elfmeterkiller bekannt bin. Ich denke, so etwas wird nicht mehr so schnell passieren. Eine Woche zuvor wurde ich wegen eines Gegentores noch kritisiert, aber so schnell geht das im Fußball.

Waren die Elfmeterschützen so schlecht oder Sie so gut?

Tobias Antoni: Ich muss schon ehrlich zugeben, so richtig gut hat keiner geschossen, aber man muss natürlich auch die richtige Ecke ahnen und ich hatte bei jedem Strafstoß ein gutes Gefühl.

Werden Sie derzeit öfter darauf angesprochen?

Tobias Antoni: Klar, es melden sich schon auch Leute, die sich zuletzt nicht mehr so oft gemeldet haben und beglückwünschen mich.

Hinzu kommt, Sie haben auch noch den Job des Trainers gerettet. Die Vorgabe von Abteilungsleiter Jürgen Reitmeier für Coach Sören Dreßler waren vier Punkte aus zwei Spielen. Das hat dank Ihnen geklappt. Hat sich Dreßler schon bei Ihnen bedankt?

Tobias Antoni: Ja, das hat er bei der Pressekonferenz anschließend gemacht.

Wie stehen Sie selber zur Person Sören Dreßler?

Tobias Antoni: Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu ihm. Wir sind zur gleichen Zeit vor vier Jahren gekommen und haben zusammen viele Erfolge gefeiert. Wir sind mit Dreßler von der Bezirksliga bis in die Bayernliga aufgestiegen. Ich werde nie über einen Trainerwechsel sprechen. Es kann ja nicht auf einmal alles schlecht sein, das zuvor gut gewesen ist. Außerdem lässt mich Dreßler immer spielen (lacht).

Wie sehen Sie die bisherige Saison?

Tobias Antoni: Es lief sicher nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben. Wir haben den Start verschlafen und sind immer weiter abgerutscht, aber die vier Punkte vor der Winterpause tun gut. Wir sind jetzt wieder in Schlagdistanz.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren