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Basketball

19.11.2019

Trainer Martini will weiter ohne Brechstange spielen

Trainer Florian Martini sucht mit den Basketballern des TV Augsburg ein Erfolgsrezept in der 2. Regionalliga Süd.
Bild: Fred Schöllhorn

Drei Niederlagen in Serie haben dem Aufsteiger einen Dämpfer verpasst. Wie der Regionalligist in die Erfolgsspur finden will.

Seinen Optimismus hat sich Trainer Florian Martini bewahrt, auch wenn anfängliche Euphorie zusehends der Realität in der 2. Regionalliga Süd weicht. Die Basketballer des TV Augsburg warten seit drei Spielen auf einen Sieg, der letzte Tabellenplatz ist Folge dessen. Martini gibt unumwunden zu, in den vergangenen Wochen hätten seine Spieler Lehrgeld bezahlt. Eine Aufgabe des Trainers und der Mannschaft besteht vor dem Heimspiel gegen Neumarkt (Samstag, 19 Uhr, Hans-Adlhoch-Schule) darin, Lehren zu ziehen.

Während der Begegnungen zeigt sich vermehrt die Unzufriedenheit der Spieler. Am Dienstagabend setzte sich die Mannschaft daher zusammen, um zu beraten, wie man zurück zu spielerischer Leichtigkeit, Selbstvertrauen, Treffsicherheit, letztendlich Erfolg finden könne. Ein Drittel der Saison ist absolviert, Martini erachtete den Zeitpunkt für günstig, um Grundsätzliches zu besprechen. Die Erkenntnis aus der Zusammenkunft: Am Erfolgsrezept vergangener Jahre wolle man festhalten. „Wir waren uns einig, dass wir keine Brechstangen-Mannschaft sind“, betont der Coach und fügt hinzu, man werde jetzt „nicht alles über den Haufen werfen“.

Größer, schneller und aggressiver - darin sind die anderen Mannschaften besser

Mit Ausnahme der jüngsten Niederlage gegen Tabellenführer TSV Unterhaching (71:101) agierte der Aufsteiger in den bisherigen Partien stets gefühlt auf Augenhöhe. Entscheidend bemerkbar machte sich in den Schlussphasen die körperliche Unterlegenheit. Andere Mannschaften seien in Summe größer, schneller und aggressiver, fasst Martini zusammen, außerdem würden sie über stärkere Einzelspieler verfügen.

Dagegenhalten will der TVA mit Team und Taktik. „Für uns ist klar: Wir müssen übers System kommen“, so Martini. Ball und Gegner laufen lassen und so die Verteidigung müde spielen – bereits gegen Neumarkt soll dieses Konzept wirken. Hoffnungen verknüpft der Trainer zusätzlich mit der Rückkehr des groß gewachsenen Centers Ben Geldner (Auslandssemester). Nach Weihnachten steht er wieder zur Verfügung.

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