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12.10.2017

Viktoria will sich nicht blenden lassen

Fußball-Derby in der Bezirksliga steht an

Beim Fußball-Bezirksligisten TSV Haunstetten muss man sich große Sorgen machen. Die 0:2-Heimpleite gegen den TV Erkheim war schon die fünfte Niederlage in Folge. Das machte sich in der Tabelle bemerkbar: Der TSV rutschte mit 15 Punkten auf Rang zehn ab. Bessere Stimmung herrscht dagegen bei der TG Viktoria: Nach einer sieglosen Durststrecke fand die Truppe von Coach Andreas Wessig in die Erfolgsspur zurück. Beim Schlusslicht TSV Neusäß war der souveräne 3:0-Erfolg nie gefährdet. Viktoria erwartet am Samstag (15.30 Uhr) den Lokalrivalen TSV Haunstetten.

Viktoria Der Start beim Tabellenletzten Neusäß war vielversprechend: Schon in der 12. Minute erzielte Felix Eberle die 1:0-Führung. Danach dominierten jedoch die Gastgeber. Mit dem 2:0 durch Matthias Fischer kurz nach der Pause kam die Wende und Dennis Cziffra machte mit dem 3:0 (70.) alles klar. „Dieser Auswärtssieg war für uns sehr wichtig, weil uns schon länger ein Dreier gefehlt hat und das Selbstbewusstsein des Teams nun gestärkt wird“, sagte Wessig. „Wir lassen uns nicht blenden von der Negativserie des TSV Haunstetten. Derbys haben ihre eigenen Gesetze. Das wird ein offener Schlagabtausch. Die Haunstetter sind für mich leichter Favorit, denn sie haben einen guten Spielerkader“, bekräftigt der Coach.

Haunstetten Spartenleiter Günther Schmidt hat sich nach der Heimniederlage gegen den TV Erkheim mit Kritik an der Mannschaft von TSV-Coach Andreas Ried sehr zurückgehalten, stattdessen viel Positives gesehen: „Es war eine deutliche Leistungssteigerung in einem Spiel auf Augenhöhe festzustellen. Wir haben gut dagegengehalten, deshalb war ich mit der Vorstellung zufrieden.“ Der frühe 0:1-Rückstand (8.) hat den Gästen ins taktische Konzept gepasst.

Für das Lokalduell bei der TG Viktoria macht Günther Schmidt Mut: „Wenn wir mit der gleichen Einstellung ins Derby gehen, ist mir nicht bange. Wir brauchen jetzt unbedingt ein Erfolgserlebnis, damit das verloren gegangene Selbstvertrauen wieder zurückkehrt.“ (hw)

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