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Fußball

25.01.2019

WM-Fieber im Handball lässt den FCA kalt

Andre Hahn hat auch schon sportliche Erfahrungen im Handball gesammelt. Die WM verfolgt er nur am Rande.
Bild: Ulrich Wagner

André Hahn hat in seiner Kindheit selbst schon Handball gespielt. Auch Trainer Manuel Baum hat Erfahrung in dieser Sportart

Ganz Deutschland liegt im Handball-Fieber. Die TV–Quoten schossen mit jedem Sieg der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in die Höhe. Ganz Deutschland? Na ja, beim Fußball-Bundesligisten FC Augsburg haben sie derzeit andere Sorgen.

„Natürlich schaue ich ein bisschen, aber ich stelle mir jetzt nicht den Wecker danach“, sagt zum Beispiel André Hahn, der 28-jährige Außenbahnspieler. Dabei stammt er doch aus der deutschen Handball-Region, dem Norden. Von Otterndorf aus, das bei Cuxhaven liegt, ist es nicht weit nach Kiel oder Flensburg, den Handball-Zentren der Republik. Die SG Flensburg-Handewitt und der THW Kiel dominieren die Bundesliga. André Hahn hat auch mit vier oder fünf sogar mit dem Handball begonnen, weil sein Vater Handballer beim TSV Otterndorf war. Doch der kleine André hat schnell die Lust verloren. „Das war nicht so meine Sportart. Ich war froh, dass ich den Ball überhaupt fangen konnte. Ich bin lieber zum Fußball gegangen.“ Was ja nicht die schlechteste Entscheidung war.

Auch FCA-Trainer Manuel Baum bricht nicht gerade in Euphorie aus, als er auf das deutsche Handball-Märchen angesprochen wird. Dass er zur Zeit keinen Kopf dafür hat, ist verständlich. Nach neun Spielen ohne Sieg muss er den Abwärtstrend seiner Mannschaft langsam stoppen. Am besten schon am Samstag (15.30 Uhr) in Gladbach.

Während des Studiums habe er Handball gespielt. „Ich wäre eher der Kreisläufer. Tiefer Körperschwerpunkt, um irgendjemand rumdrehen und das Ding dann reinhauen“, sagt Baum. Von den Abläufen her könne man sich nichts abschauen, aber etwas hat der bekennende Analyse-Fan dann doch beim Fernsehen entdeckt: „Es ist beeindruckend, zu was man in der Lage ist, wenn man als Mannschaft gemeinsam nach vorne spielt und gemeinsam verteidigt und wenn das Umfeld mit den Fans stimmt.“ Aber so neu ist das ja nicht. So ist seine Mannschaft in vielen Spielen der Vorrunde aufgetreten.  

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