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30.04.2015

Wann erklärt sich Stewart?

Bremerhavens Trainer Mike Stewart mit Torwart Jonas Langmann nach der entscheidenden Niederlage gegen Bietigheim.
Bild: Lothar Scheschonka

Neuer Panther-Coach mauert noch

Panther-Hauptgesellschafter Lothar Sigl schweigt eisern in der Trainerfrage, die seit knapp zwei Monaten offensichtlich entschieden ist. Mike Stewart wechselt nach Informationen unserer Zeitung von den Fischtown Pinguins Bremerhaven nach Augsburg. Das Play-off-Finale der DEL2 ist seit dem Dienstagabend beendet. Die Bietigheim Steelers gewannen 4:3 nach Verlängerung in Bremerhaven und sicherten sich den Meistertitel der DEL2 mit 4:2-Siegen. Ein schöner Titel, mehr aber auch nicht, denn ein Aufstieg zur Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ist (noch) nicht vorgesehen.

Auch weil Stewart sportlich einen Schritt nach oben machen will, wechselt der Kanadier zu den Panthern. Zu seiner Zukunft schwieg Mike Stewart am späten Dienstagabend nach der Niederlage. Der 42-Jährige besitzt einen Vertrag beim Zweitligisten bis 2016. Und offiziell, so beklagte sich Fischtown-Manager Hauke Hasselbring gegenüber der Nordsee-Zeitung, gebe es keine Anfrage von einem anderen Klub. Auf der anderen Seite fehlt ein Bekenntnis des Bandenchefs zu Bremerhaven. Das hat zur Folge, dass die Pinguins derzeit zweigleisig fahren müssen.

Möglicherweise liegt die mangelhafte Kommunikation zwischen Klub und Coach daran, dass Stewart seine Vertragsangelegenheiten komplett von einem Berater abwickeln lässt, um den Kopf frei zu haben für seine Aufgabe bei den Pinguins. Und Hasselbring ahnt, dass er sich bald nach einem neuen Übungsleiter umsehen muss: „Ich befürchte, dass mich Mike um ein Gespräch bitten wird.“

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Über seine Zukunft wollte sich Stewart auch gegenüber den Medien an der Nordsee nicht äußern. Ein Interview nach der entscheidenden 3:4-Pleite gegen die Bietigheim Steelers beendete der Coach mit Tränen in den Augen und verschwand in der Umkleide.

Für den heutigen Donnerstag hat der DEL2-Klub ab 17 Uhr eine Saisonabschluss-Party angesetzt. Es wird erwartet, dass sich der Kanadier, der zuletzt drei Jahre in Bremerhaven sehr erfolgreich an der Bande gearbeitet hat, auch über seine beruflichen Pläne äußert.

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