Weltcup-Finale

12.06.2017

Wasser mit Wohlfühl-Charakter

Spitzenpaddler aus aller Welt sind vom Eiskanal und auch vom Lech begeistert. Was sich die Gastgeber von Kanu Schwaben Augsburg zudem erhoffen

Die Wildwasser-Weltcup-Premiere der Kanu Schwaben Augsburg mit Rennen auf dem Eiskanal und dem Lech hat Lust gemacht auf eine Fortsetzung. Zumindest sah das Jens Perlwitz, der Vizepräsident Leistungssport im Deutschen Kanu Verband, nach der erfolgreichen Ausrichtung des Weltcup-Finales so. „Die Kombination Augsburg/Landsberg ist bei den Sportlern gut angekommen. Es wäre schön, dies wiederholen zu können“, sagt Perlwitz und denkt beispielsweise an die Austragung einer deutschen Meisterschaft.

Während der Eiskanal den meisten internationalen Sportlern aus 14 Nationen bereits bekannt war, bot der Lech neue Einblicke und neue Herausforderungen. So hatte Björn Beerschwenger, der in Augsburg zeitgleich mit Nejc Znidarcic den Sprint gewonnen hatte, auf dem Lech sogar „mehr Spaß als befürchtet“. „Es war wirklich schön zu fahren, mit den Wellenpassagen und den Kurven“, lautete seit Fazit, als er im Ziel beim Ruderclub am Lech in Kaufering aus dem Kajak stieg. „Es hat richtig Spaß gemacht und war ein interessantes Rennen.“

Trotz der räumlichen Distanz zu Kaufering und Landsberg habe die Zusammenarbeit gut geklappt, versicherte Schwabens Organisationsleiter Horst Woppowa, der froh war, in der Region tatsächlich die beiden Strecken für ein Weltcup-Finale gefunden zu haben. „Besonders für unsere deutschen und unsere Augsburger Sportler ist es doch toll, wenn wir hier eine solche Möglichkeit anbieten können. Dann müssen sie nicht immer so weit reisen“, freute sich Woppowa über das neu geschaffene Konzept – das letztendlich auch mit Erfolgen für den Augsburger Verein belohnt wurde.

Neben den Medaillen der Vereinsmitglieder Normen Weber, René Brücker und Sabrina Barm (siehe auch überregionaler Sport) gab es mit Platz sechs für Sabine Füsser im Kajak-Einer und für Sabrina Barm im Canadier-Einer weitere gute Platzierungen. Diese stimmen den Verein trotz des sportlichen Rückzugs des Duos Normen Weber/René Brücker zuversichtlich, auch für den nächsten sportlichen Höhepunkt Wildwasser-Spitzensportler aus Augsburg stellen zu können: für die WM-Qualifikation in zwei Wochen in Markkleeberg.

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