Fußball

26.10.2017

Weit hinter den Erwartungen

Haunstetten (rechts Christoph Stelzner) hinkt den Erwartungen hinterher, die TG Viktoria (links Dennis Czifra) befindet sich im Aufwärtstrend.
Bild: Annette Zoepf

In der Bezirksliga fällt die Bilanz des TSV Haunstetten äußerst mäßig aus. TG Viktoria will dagegen den positiven Trend fortsetzen

In der Fußball-Bezirksliga Süd wurde die Vorrunde abgeschlossen. Die TG Viktoria siegte beim VfL Kaufering mit 1:0, obwohl die Mannschaft von Coach Andreas Wessig schon nach drei Minuten in Unterzahl geriet. Die Belohnung: Platz sieben mit 23 Punkten.

Dagegen kann Haunstetten seinen Abwärtstrend nicht stoppen. Nach dem torlosen Unentschieden im Derby bei der TG Viktoria hoffte Trainer Andreas Ried auf eine positive Wende. Stattdessen folgte gegen den BSK Neugablonz beim klaren 0:3 die sechste Heimniederlage. Mit dem Absturz auf Rang 12 und 16 Zählern – nur eine Position über dem Relegationsplatz – droht nun der Abstiegskampf.

Viktoria Das Flutlichtspiel in Kaufering begann für die Augsburger mit einem Schock: Bereits nach drei Minuten sah Felix Eberle nach einem vermeintlichen Nachtreten die Rote Karte. So musste das Wessig-Team 87 Minuten mit einem Mann weniger auskommen. „Die Rote Karte war völlig überzogen, Gelb hätte auch genügt. Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment machen, denn sie hat bis zum Umfallen gekämpft“, lobte Wessig seine Schützlinge. Bei einem Konter erzielte Matthias Fischer auf Vorarbeit von Martin Müller den entscheidenden Treffer. Auch der hervorragende Torhüter Lukas Baur verdiente sich ein Sonderlob.

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Zum Rückrundenbeginn gastiert die TG Viktoria am Sonntag (15 Uhr) beim Vorletzten TSV Ziemetshausen. „Dort wollen wir unsere positive Serie – seit fünf Spielen ungeschlagen – weiter ausbauen “, bekräftigte Wessig.

Haunstetten Nachdem Haunstetten die vorige Saison auf Platz vier abgeschlossen hatte, gingen die Ambitionen in dieser Punktrunde noch eine Idee höher. Doch von diesen Erwartungen ist man nun weit entfernt. „Bis zur Halbzeitpause war die Leistung des Teams gegen Neugablonz ganz in Ordnung. Nach dem 0:1-Rückstand verlor die Elf den Faden. Spätestens nach dem 0:2 und dem Platzverweis gegen Christoph Finsterwalder sanken die Chancen auf den Nullpunkt. Die Gäste haben es dann clever runtergespielt“, bilanzierte der enttäuschte Spartenleiter Günther Schmidt.

Am Samstag (15.30 Uhr) steht der TSV Haunstetten erneut vor einer schweren Aufgabe, da der Tabellendritte Kissinger SC zu Gast ist. An sich hat man an den KSC gute Erinnerungen, da man das Hinspiel im dritten Anlauf mit 2:0 für sich entscheiden konnte, nachdem man in den beiden ersten Versuchen davor auch zweimal in Führung gelegen hatte. „Eigentlich unser Lieblingsgegner“, meint Schmidt per Augenzwinkern, um dann wieder ernst zu werden: „Seit Spielertrainer David Bulik aktiv in der ersten Elf mitmischt, und der zuvor verletzte Alexander Kergel an Bord ist, hat sich Kissing stetig verbessert und ist nun deutlich stärker einzuschätzen als noch zu Saisonbeginn. Das wird eine harte Nuss.“ (hw)

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