Er sei schon ein paar Jahrzehnte dabei, meint Helmut Martin, doch eine solche Konstellation habe er bislang nicht erlebt. Der Mannschaftsführer des TC Augsburg Siebentisch bezieht sich auf die Tabelle in der 2. Bundesliga Süd. Und darauf, dass derzeit gleich sechs Teams um den Aufstieg in die 1. Bundesliga kämpfen. „Das ist schon außergewöhnlich“, betont der Funktionär. Die beste Ausgangslage nach fünf von zehn Spielen haben sich die Augsburger erspielt. Nach den jüngsten Erfolgen gegen den TV Reutlingen (6:3) und den TC Rot-Weiß Sprendlingen (5:4) führen sie das Klassement an. Angesichts der starken Konkurrenz eine Momentaufnahme – mehr nicht.
TC Augsburg Siebentisch hofft auf einen Showdown gegen Frankfurt
Gut für den TCA: Sie können am Wochenende selbst für klare Verhältnisse sorgen und entscheidende Schritte Richtung Aufstieg gehen. In den Auswärtspartien beim TC Wolfsberg Pforzheim 1 (Freitag, ab 13 Uhr) und TLZ Espenhain (Sonntag, ab 11 Uhr) können sie sich von der Konkurrenz absetzen und ihre Spitzenposition stärken. Helmut Martin denkt von Match zu Match, zugleich blickt er auf den letzten Spieltag voraus. Seine Wunschvorstellung: im Heimspiel gegen Verfolger Eintracht Frankfurt ein Showdown um den Aufstieg.
Zuvor allerdings warten Herausforderungen in Baden-Württemberg und Sachsen. Martins Zuversicht nähren die bisherigen Auftritte und die personelle Situation, die kaum besser sein könnte. Augsburg tritt in Bestbesetzung an, wenngleich hinter dem Einsatz der Nummer eins ein kleines Fragezeichen steht. Michael Vrbensky spielt noch bei einem Turnier im slowenischen Liberec. Ob er pünktlich zu den Augsburger Spielen eintrifft, ist noch ungewiss. Sollte er ausfallen, ist Martin aber nicht bange. „Wir haben in dieser Saison einen enormen Teamgeist. Jeder setzt sich für jeden ein. Wenn mal einer ausfällt, fängt die Gruppe das auf.“ Beispielsweise Luca Wiedenmann, der seine jüngste Siegesserie ausbauen möchte.
Mit Nino Serdarusic stößt ein neuer Spieler zum Team
Außerdem kann Martin für die entscheidende Phase der Saison einen neuen Spieler präsentieren. Der Kroate Nino Serdarusic, immerhin schon einmal Nummer 120 der Weltrangliste, wird für die restliche Spielzeit zur Verfügung stehen.
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