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Statistik: Augsburg bleibt die zweitsicherste Großstadt in Deutschland

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Augsburg bleibt die zweitsicherste Großstadt in Deutschland

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    Augsburg ist nach Zahlen der Polizei erneut eine der sichersten Städte in Deutschland.
    Augsburg ist nach Zahlen der Polizei erneut eine der sichersten Städte in Deutschland. Foto: Alexander Kaya (Symbol)

    Augsburg ist erneut eine der Großstädte in Deutschland, in denen die wenigsten Straftaten verübt werden. Wie es in einer Mitteilung des bayerischen Innenministeriums heißt, habe Bayern die sichersten Großstädte in Deutschland, sowohl bei den Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern als auch bei den Städten mit mehr als 200.000 Einwohnern. Das geht laut Innenministerium aus einem auf der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) basierenden bundesweiten Städtevergleich hervor, den das Bundeskriminalamt für 2023 vorgelegt habe.

    Bayerns Innenminister Joachim Herrmann von der CSU sagt, Fürth und Erlangen belegten wie schon im Jahr zuvor die Plätze 1 und 2 im Vergleich aller 81 Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern in Deutschland. München liege bei den 40 deutschen Städten mit mehr als 200.000 Einwohnern erneut auf Platz 1. „In diesem Ranking der Städte über 200.000 Einwohner belegt Augsburg Platz 2“, sagt Herrmann. Bayern sei 2023 im bundesweiten Vergleich erneut „deutscher Meister in Sachen innerer Si­cherheit“.

    Polizeistatistik: Augsburg bleibt die zweitsicherste Großstadt

    Überraschend kommen diese Erkenntnisse nicht, bereits bei der Präsentation der Kriminalstatistik im März war etwa klar gewesen, dass Augsburg den Zahlen nach weiter die zweitsicherste Großstadt mit mehr als 200.000 Einwohnern ist. Allerdings gingen auch in Augsburg die Zahlen etwas nach oben, auch im Bereich der Gewaltdelikte. Demnach wurden im vergangenen Jahr im Stadtbereich insgesamt 20.405 Straftaten registriert, versuchte inbegriffen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um 860. Der reine Blick auf die Gesamtzahl ist indes oft nur bedingt aussagekräftig, etwa weil die erfassten Fälle in manchen Feldern maßgeblich davon abhängen, wie oft kontrolliert wird, zum Beispiel bei Straftaten im Drogenmilieu oder Schwarzfahrten. Zum anderen stellt die Statistik den Ermittlungsstand der Polizei dar; längst nicht alle erfassten Fälle stellen sich bei einer gerichtlichen Überprüfung auch als beweisbare Straftat heraus. (jaka)

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