Er kam mit dem Flixbus. Kein Empfangskomitee, kein Terminplan, nur ein Ticket nach Kiew und das Gefühl, dass es nicht reicht, über ein Land zu sprechen, das man nie betreten hat. Constantin Groth, 45, Historiker, promoviert, Programmreferent bei der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, war vor dem russischen Großangriff nie in der Ukraine. Heute ist er sechsmal dort gewesen. Fünfmal ist er selbst ans Steuer eines Geländewagens oder Pick-Ups gestiegen, um ihn an die Front zu bringen.
Augsburg
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