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Warum das Familienbad am Plärrer plötzlich der Himmel der Bayern ist

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Warum das Augsburger Plärrerbad plötzlich der Himmel der Bayern ist

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    Ein Plakat in der Nähe des Familienbads weckt Hoffnung auf einen idyllischen Tag im Freibad. Aber ob das eine gute Werbung ist?
    Ein Plakat in der Nähe des Familienbads weckt Hoffnung auf einen idyllischen Tag im Freibad. Aber ob das eine gute Werbung ist? Foto: Katharina Indrich

    Mit unserer Reihe „Augsburger Anekdoten“ erzählen wir kleine Geschichten mitten aus dem Leben unserer Stadt.

    Ein Bärendienst. Wegweiser kann man ja nie genug haben. Besonders solche, die auf Attraktionen in der Stadt hinweisen. Und auch wenn die meisten Augsburgerinnen und Augsburger schon wissen sollten, dass gleich neben dem Plärrer ein Freibad platziert ist, kann ein bisschen Extrawerbung ja nicht schaden. So prangt nun gleich am Zaun des alten Sportbads ein Plakat, das in großen Lettern ein Freibad anpreist. „Willkommen im Himmel der Bayern“ heißt es darauf. Zu sehen ist ein einsamer Schwimmer in einem idyllischen Bergsee. Die Szenerie, sie hat, mit Ausnahme des Wassers, nicht viel gemein mit dem, was sich ein paar Meter weiter an einem heißen Sommertag im Familienbad abspielt. Und so stellt sich bei näherer Betrachtung die Frage, ob diese Bierwerbung dem Freibad am Plärrer nicht einen Bärendienst erweist. Ruhe und Idylle sucht man hier meist vergebens. Aber man kann sich ja ein kühles Helles mitnehmen.

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    Las Palmas am Rathausplatz. Man kennt den Wunsch vieler Augsburger und auswärtiger Gäste für die Augsburger Innenstadt: Man wünscht sich mehr Grün. Zwei Lokale haben nun angepackt und das Ambiente mit Pflanzen verschönert. Zu sehen ist dies am Fuggerdenkmal am Fuggerplatz und unmittelbar im Herzen der Stadt, dem Rathausplatz. Palmen verschönern dort den Eindruck. Mit der richtigen Perspektiven mit Blick auf das Rathaus wirkt Augsburg fast schon ein wenig wie das Las Palmas auf Gran Canaria.

    Palmen verschönern das Ambiente des Rathausplatzes in Augsburg.
    Palmen verschönern das Ambiente des Rathausplatzes in Augsburg. Foto: Michael Hörmann

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    Die lieben Kollegen. War das Swally, der da am Dienstag am Königsplatz Lollis verteilte? Swally, der kleine knuffige Roboter, der seit 2016 die Stadtwerke (SWA) am Königsplatz dabei unterstützt, Fahrgäste auf wichtige Verhaltensregeln hinzuweisen. Etwa, dass der Kö ein „Nichtraucher“ ist. Nein, der Roboter mit den großen blauen Augen, der SWA-Jacke und dem Luftballon in der Hand war ein Kollege von Swally. Er war so nett und hat seine Arbeit übernommen, damit Swally, der gleich daneben stand, in Ruhe Glückwünsche entgegennehmen konnte und seinen zehnten Geburtstag feierte. Es ist gut, wenn man so liebe Kollegen hat – da ist es egal, ob man Mensch oder Roboter ist.

    Alles Gute, Swally! Sein Kollege musste fleißig arbeiten, damit Swally feiern konnte.
    Alles Gute, Swally! Sein Kollege musste fleißig arbeiten, damit Swally feiern konnte. Foto: Daniela de Haen

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    Auch künstliche Intelligenz irrt sich. Na ist denn schon wieder 2025? Zur eigenen Überraschung mussten Mitarbeitende des Jüdischen Museums Augsburg Schwaben am Mittwoch feststellen, dass laut Google-KI-Ergebnis auch dieses Jahr am 25. Mai die Jüdische Kulturwoche starten soll – am gleichen Datum wie vergangenes Jahr. „Wir wussten davon bisher nichts“, sagt Museumsdirektorin Dr. Carmen Reichert. Der Fehler fiel auf, als einige Interessierte beim Museum anriefen und sich anmelden wollten. Aber nein, diesen Mai findet keine Kulturwoche statt. Die Panne lässt sich wohl auf eine falsche befüllte und inzwischen gelöschte Terminübersicht im Internet zurückführen. Aber Entwarnung: Sucht man nun im Internet nach der „Jüdischen Kulturwoche 2026“, findet sich zumindest die halbe Wahrheit wieder. Eine spezielle jüdische Kulturwoche 2026 in Augsburg sei nicht geplant und finde auch nicht statt. Doch Achtung, der KI ist einfach nicht zu trauen. Heuer findet die Jüdische Kulturwoche nämlich vom 11. bis 18. Oktober statt.

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