Boris, der letzte Amurleopard im Augsburger Zoo, ist tot. Die Raubkatze war bereits 19 Jahre und altersschwach. Gestern musste sie eingeschläfert werden. Boris ging es seit einigen Tagen gesundheitlich sehr schlecht, wie die Zooleitung mitteilte. Eine Blutprobe ergab unter anderem sehr schlechte Nierenwerte. Deshalb habe man sich entschieden, dem Leoparden weitere Leiden zu ersparen. Zur Obduktion kommt er nun in die Pathologie nach München. Boris hatte zuletzt allein in seinem Gehege gelebt, weil in Augsburg keine Amurleoparden gezüchtet werden. Sein Bruder Mischa hatte im Dezember 2010 ebenfalls wegen Altersschwäche eingeschläfert werden müssen. Todesfälle und Geburten liegen im Zoo nahe beieinander. Im Frühjahr gibt es wieder viel Nachwuchs. Erst kürzlich wurde eine Giraffe geboren. (eva)
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