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Test
05.04.2022

Schick durch die Stadt: Der neue Mazda CX-30 im Test

Street Fashion auf Rädern: der Mazda CX-30
3 Bilder
Street Fashion auf Rädern: der Mazda CX-30
Foto: Mazda

Test Der Mazda CX-30 verkörpert die Gattung City-SUV nahezu perfekt. Er kann auch günstig. Der Test.

Nirgendwo macht ein Elektroauto mehr Sinn als in der Stadt, aber nirgendwo sind die Lademöglichkeiten, jedenfalls die günstigen privaten, so dünn gesät. Mieter oder Eigentümer in Wohnanlagen etwa verfügen nur selten über die Chance, eine Wallbox montieren zu lassen und das urbane Citycar jeden Abend an die Strippe zu hängen.

Selbst Städter kommen also momentan oft an einem konventionellen Antrieb kaum vorbei. Weitere Ironie des Schicksals ist es, dass gerade im Häuserdschungel kleine bis mittlere SUVs besonders gefragt sind, obwohl die ja, zumindest der Optik nach, eher für die Landpartie geschaffen wurden. So erfreut sich das City-SUV ungebrochener Beliebtheit. Einer der typischsten – und nebenbei bestaussehendsten – Vertreter dieser eher paradoxen Fahrzeuggattung: der Mazda CX-30, der erst Anfang 2022 in ein neues Modelljahr startete.

Elektro ist nicht im Mazda CX-30, dafür was anderes

Elektro ist nicht, dafür bietet Mazda in den Topversionen eine Motorentechnologie an, wie sie derzeit kein anderer Hersteller verwendet: eine Kombination aus Benzin- und Dieselmotor, jedenfalls technisch gesehen, zündet doch der „e-Skyacktiv“ durch extreme Kompression und nicht etwa durch einen Funken. Das soll Spritsparen helfen.

Was im Alltag leidlich gelingt. Unser Testwagen, immerhin mit 186 PS gesegnet, kam laut Bordcomputer auf einen Wert von 8,3 Litern. Die hoch bauende SUV-Silhouette fordert halt ihren Tribut. Ebenso leeren der Allradantrieb und das Automatikgetriebe den Tank über Gebühr. Woher wir das wissen wollen? Der gleiche Motor, verbaut in einem Mazda 3 Fastback mit Frontantrieb und Handschalter, verbrauchte in einem früheren Test rund zwei Liter weniger.

Technische Daten: Mazda CX-30 e-Skyactiv 2.0 AWD

  • Hubraum 1998 ccm
  • Leistung 137 kW, 186 PS
  • Drehm. 240 Nm ab 4000/min
  • Länge/B./H. 4,40 /1,80/1,54 m
  • Leergewicht/Zul. 1546/599 kg
  • Anhängelast gebr. 1300 kg
  • Kofferraum 430 – 1486 l
  • 0 – 100 km/h 9,0 s
  • Spitze 204 km/h
  • Normverbrauch 6,6 l Super
  • CO2-Ausstoß 148 g/km
  • Energieeffizienzklasse A
  • Preis ab 32.090 Euro

Wer die 4x4-Technologie (in der Stadt!) nicht zwingend braucht und mit einer knackigen Handschaltung, wie sie bei Mazda Programm ist, ebenso gut leben kann, könnte hier die ein oder andere Spargelegenheit wahrnehmen: einerseits Sprit, andererseits Anschaffung. Allrad und Automatik zusammen verteuern den CX-30 um 6200 Euro. Unser Testwagen wäre auf happige 40.400 Euro gekommen. Das ist relativ viel Geld für ein relativ kleines Auto.

Tipp: Für die meisten muss es die Version mit Top-Motorisierung und -Ausstattung vielleicht gar nicht sein. Wer vornehmlich im urbanen Bereich unterwegs ist und in der Wirtschaftlichkeit den eingangs zitierten Elektroautos nicht hoffnungslos unterlegen sein will, kann sich wohl auch mit einem kleineren Motor arrangieren.

Die Basis hat zwar nur 122 PS, dafür aber mit 25.390 Euro einen attraktiven Grundpreis. Und seinen größten Pluspunkt hat der CX-30 immer an Bord: sein tolles Design innen wie außen, echten Stadtschick eben.

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10.04.2022

"Und seinen größten Pluspunkt hat der CX-30 immer an Bord: sein tolles Design innen wie außen, echten Stadtschick eben. "

Was soll denn dieser Unsinn?

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10.04.2022

Ich habe mir vor 2 Jahren ein neues Auto geleistet (leisten müssen; mein 23 Jahre alter Vorgänger hat mit Motorschaden gedroht).
Der braucht bisher, über 25 000 km, 5,05 Liter Benzin/100km. Der Trick ist dass er ein stufenloses Getriebe hat, natürlich Automatik, und wegen dieser Automatik, nicht trotz, besser beschleunigt als die meisten Konkurrenten mit mehr PS. Meiner hat 99, aber mit 66 Ps wäre er immer noch ein sehr gutes Auto.
Gekostet hat der 15000 Eu und bisher waren alle Wartungskosten im Kaufpreis eingeschlossen.

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