Augsburger Allgemeine

Stefan Stahl

Chefkorrespondent

Bild: Ulrich Wagner

Treten Sie mit Stefan Stahl in Kontakt

Per E-Mail Mein Twitter-Account Alle Autoren

Artikel von Stefan Stahl

Wirtschaft

Kommentar: Das neue Schwabenglück

In der Region herrscht eine wohltuende Aufbruchstimmung. Seit bekannt ist, dass drei Forscher-Gruppen ersten Ranges nach Augsburg kommen, entfaltet sich eine enorme Dynamik. In der Vergangenheit oft misslaunige Wirtschaftsvertreter sprühen vor Zuversicht. Der schwäbische Knoten der Verzagtheit und Selbstzerfleischung ist durchschnitten. Vorbei scheinen die Zeiten, als Repräsentanten der Unternehmer keine Gelegenheit ausließen, um in München frustrierte Lieder zu singen. Der Refrain lautete: "Die Staatsregierung mag Schwaben nicht, drum jammern wir ganz fürchterlich."

Wirtschaft

Wiederaufstieg mit Carbonfasern

Der Großraum Augsburg könnte langfristig vor einem industriellen Comeback der besonderen Art stehen.

Augsburg kann sich wohl über drei neue Forschungseinrichtungen freuen. Archivbild
Forschungs-Standort Schwaben

Gut 50 Millionen für die Wissenschaft in der Region

Der Durchbruch für eine massive Stärkung des Forschungs-Standortes Schwaben scheint geschafft: Nach Recherchen unserer Zeitung wird das Bayerische Kabinett am Dienstag beschließen, dass der Freistaat gut 50 Millionen Euro für die Ansiedelung von drei Forschungseinrichtungen in Augsburg zur Verfügung stellt.

Wirtschaft

Ein Glücksfall für Deutschland

Ludwig Erhard war ein Segen für das nach dem Zweiten Weltkriegdarniederliegende Deutschland. Der aus Fürth stammende Mann warpolitisch unbelastet und hatte schon während der Nazi-Diktatur Konzeptefür eine ökonomische und damit auch demokratische GesundungDeutschlands ausgearbeitet.

Stefan Stahl
Arbeitsplätze

So profitiert Donauwörth von der Globalisierung

"Die Globalisierung macht Eurocopter erfolgreich", sagt Manager Schoder. Und die weltweit guten Geschäfte, kommen dem hiesigen Arbeitsmarkt zugute. Von Stefan Stahl

Hauptversammlung

Aktionäre sind mit Kuka zufrieden

Nach turbulenten Jahren verlaufen Aktionärstreffen der Kuka AG ruhig. Das ist eine Wohltat für Vorstands-Chef Gerhard Wiedemann, dessen Kurs am Donnerstag bei der Hauptversammlung in Augsburg von den Anteilseignern bestätigt wurde. Sie klatschten nach seiner Rede Beifall.

Prof. Ignaz Walter, ehemaliger Augsburger Bauunternehmer.
Augsburger Ex-Baulöwe

Ignaz Walter packt aus, und das online

Zornige Männer sind nicht immer jung. Ignaz Walter, dessen gleichnamiger Augsburger Bau-Konzern mit einst mehr als 40.000 Mitarbeitern 2005 pleiteging, packt aus. Nachdem er zuletzt gut zwei Jahre seinen Groll eher privat kundtat, äußert er sich jetzt in einem Interview mit Stefan Stahl.

Hocherfreut: Der Vorsitzende der Lokführergewerkschaft GDL, Manfred Schell, nach einem Spitzengespräch (Archivbild).
Ein Lausbub geht in Ruhestand

Wer ärgert jetzt Hartmut Mehdorn?

Ihm ist dieses Max-und-Moritz-Hafte eigen. Das Lausbübische hat sich im Gesicht Manfred Schells eingegraben. Nur wenige können so unverfroren und auch noch reuelos frech schauen wie der Ex-Chef der Lokführergewerkschaft. Seit gestern steht mit Claus Weselsky sein Nachfolger fest.

Airbus-Chef Thomas Enders (links) und EADS-Boss Louis Gallois konntenbisher noch keine Einigung mit potentiellen Interessenten für dasAugsburger EADS-Werk erzielen. (Archivbild)
Teurer Euro schreckt die Käufer ab

Wirtschaftskrimi um Augsburger EADS-Werk

Weil der teure Euro die Dollargetriebene Luftfahrtindustrie in Europa ausbremst, überlegt der EADS-Konzern sein Augsburger Werk zu verkaufen. Doch je länger sich die Verhandlungen hinziehen, desto mehr deutet darauf hin, dass sich die Konzernmanager verzockt haben.

EADS verbuchte im Jahr 2007 einen Verlust von 446 Millionen Euro.
Bilanz

Die Andeutungen des Monsieur Gallois

Unruhe ist die Konstante des europäischen Luftfahrt- und Rüstungsriesen EADS. Entsprechend robust sollten die Nerven der Anteilseigner beschaffen sein, hat sich die Aktie doch am Dienstag wieder mit deutlichen Verlusten als volatiles Sensibelchen-Papier erwiesen, welches mit starken Schwankungen reagiert. Von Stefan Stahl