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Donauwörther Zeitung

Wolfgang Widemann

Lokales

Foto: Jochen Aumann

Wolfgang Widemann ist in Donauwörth geboren. Nach einem Volontariat bei der Augsburger Allgemeinen arbeitet er seit 1991 als Redakteur. Zunächst war er in der Lokalredaktion in Neu-Ulm tätig, seit 1998 kümmert er sich in der Donauwörther Lokalausgabe um viele Themenbereiche. Schwerpunkte sind Kommunalpolitik sowie Polizei und Gericht.

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Artikel von Wolfgang Widemann

Für rund 50 Millionen Euro möchte die Firma Eurocopter ein Entwicklungszentrum in Donauwörth bauen. Geschäftsführer Dr. Wolfgang Schodert zeigt auf den geplanten Standort. Foto: Widemann
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Dillingen

Ein Projekt "historischen Ausmaßes" für Eurocopter und Donauwörth

Donauwörth Für Geschäftsführer Dr. Wolfgang Schoder ist es "ein Projekt historischen Ausmaßes für Eurocopter und die Stadt Donauwörth". Oberbürgermeister Armin Neudert spricht von einem "Meilenstein". Noch nie sei in Donauwörth so viel Geld in ein einzelnes Gebäude geflossen. Und bayernweit gebe es wohl keine Kommune, die auf einen Schlag quasi einen mittelständischen Betrieb mit 900 hoch qualifizierten Arbeitsplätzen bekomme. Die Rede ist vom neuen Entwicklungszentrum, das Eurocopter bauen will. Schoder und Neudert haben nun Einzelheiten des Projekts präsentiert, das schätzungsweise 50 Millionen Euro kosten wird und bis Ende 2012 verwirklicht sein soll.

Für rund 50 Millionen Euro möchte die Firma Eurocopter ein Entwicklungszentrum in Donauwörth bauen. Geschäftsführer Dr. Wolfgang Schoder (links) und Oberbürgermeister Armin Neudert zeigen auf den geplanten Standort. Foto: Widemann
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Nördlingen

Ein Projekt "historischen Ausmaßes" für Eurocopter und die Stadt

Donauwörth Für Geschäftsführer Dr. Wolfgang Schoder ist es "ein Projekt historischen Ausmaßes für Eurocopter und die Stadt Donauwörth". Oberbürgermeister Armin Neudert spricht von einem "Meilenstein". Noch nie sei in Donauwörth so viel Geld in ein einzelnes Gebäude geflossen. Und bayernweit gebe es wohl keine Kommune, die auf einen Schlag quasi einen mittelständischen Betrieb mit 900 hoch qualifizierten Arbeitsplätzen bekomme. Die Rede ist vom neuen Entwicklungszentrum, das Eurocopter bauen will. Schoder und Neudert haben nun Einzelheiten des Projekts präsentiert, das schätzungsweise 50 Millionen Euro kosten wird und bis Ende 2012 verwirklicht sein soll.

Für rund 50 Millionen Euro möchte die Firma Eurocopter ein Entwicklungszentrum in Donauwörth bauen. Geschäftsführer Dr. Wolfgang Schoder (links) und Oberbürgermeister Armin Neudert zeigen auf den geplanten Standort. Foto: Widemann
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Donauwörth

Ein Projekt "historischen Ausmaßes" für Eurocopter und die Stadt

Donauwörth Für Geschäftsführer Dr. Wolfgang Schoder ist es "ein Projekt historischen Ausmaßes für Eurocopter und die Stadt Donauwörth". Oberbürgermeister Armin Neudert spricht von einem "Meilenstein". Noch nie sei in Donauwörth so viel Geld in ein einzelnes Gebäude geflossen. Und bayernweit gebe es wohl keine Kommune, die auf einen Schlag quasi einen mittelständischen Betrieb mit 900 hochqualifizierten Arbeitsplätzen bekomme. Die Rede ist vom neuen Entwicklungszentrum, das Eurocopter bauen will. Schoder und Neudert haben nun Einzelheiten des Projekts präsentiert, das schätzungsweise 50 Millionen Euro kosten wird und bis Ende 2012 verwirklicht sein soll.

Das Blaukehlchen ist ein farbenprächtiger Vogel, der in der Mertinger Höll und in den Gebieten ringsum wieder häufiger vorkommt. Foto: Heinz Tuschl/Naturfotoarchiv Willner
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Augsburg Land

Ein Paradies für Blaukehlchen und Bekassine

Mertingen Noch vor wenigen Monaten sah die Wiese in der weiten Ebene des Donaurieds aus wie eine Mondlandschaft. Ein Bagger hatte rund 15 Mulden ausgehoben, die wie frische Wunden in der Landschaft klafften. Doch schon nach kurzer Zeit kehrte auf die Flächen mit dem dunklen Erdreich das Leben zurück. In den Senken sammelte sich Wasser, Kiebitze nahmen die offenen Flächen als Brutrevier an, Wattvögel suchten auf ihrer Durchreise nach Nahrung und Laubfrösche legten ihren Laich ab. "Es hat sich wunderbar entwickelt", sagt Jürgen Scupin. Er und Alexander Helber erwarten, "dass hier bald das Blaukehlchen heimisch wird". Dieser Vogel steht auf der Roten Liste. Im Mertinger Ried gibt es Bereiche, in denen laut Scupin "alle 20 Meter" ein Exemplar zwitschert. Für die Verantwortlichen des Bund Naturschutz (BN) ist dies ein kleines Kapitel einer Erfolgsgeschichte, die gerade in "einem der zentralen Lebensräume in Bayern" geschrieben wird, wie es der Landesvorsitzende Professor Dr. Hubert Weiger ausdrückt.

Was diese Ritter auf der Harburg "im Schilde führten", ist offensichtlich. Einst hatte jeder Ritter sein Wappen oder das seines Ordens auf dem Schild. So ließen sich in der Schlacht Freund und Feind auseinanderhalten. Fotos: Widemann (6), Lembeck (1)
7 Bilder
Dillingen

Vom wachsamen Holzauge und vom Weichkochen

Harburg So ein Ritter hatte es wahrlich nicht leicht. Zum einen musste er eine schwere Rüstung und ein wenig handliches Schwert mit sich herumtragen. Zum anderen war - wenn es dann wirklich einmal ernst wurde, sprich: eine Schlacht anstand - erst einmal Lernen angesagt. Grund: Im Kampfgetümmel war es gar nicht so leicht, Freund und Feind auseinanderzuhalten. Wer auf wessen Seite stand, ließ sich am besten am Schild des jeweiligen Ritters ablesen. Da war ein gutes Gedächtnis von Vorteil, denn die Vielfalt an Wappen war enorm. Kreuze und Tiermotive waren beliebt. Aber auch ganz alltägliche Dinge, die einen Namen symbolisierten, prangten auf den Schilden. "Die Ritter mussten alle Motive auswendig lernen", erzählt Wilma Färber mit einem Schmunzeln, wenn sie auf dem Wehrgang der Harburg vor einer ganzen Galerie von bunten Erkennungszeichen dieser Art steht. Was die Edelmänner einst beschäftigte, ist bis heute als Redewendung in der deutschen Sprache verankert - wenn es heißt, jemand "führt etwas im Schilde".

Dieser Blick soll sich in ein paar Jahren dem Betrachter von der Leitheimer Ortsdurchfahrt aus - also von Norden her - bieten, wenn die Messerschmitt-Stiftung ihr Projekt verwirklicht hat: Links ist das Weingärtnerhaus zu sehen, in der Mitte hinten das Schloss und rechts das Hotel. Grafik: Obel und Partner
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Neuburg

Ein Schlosshotel weit weg vom Schweinestall

Kaisheim-Leitheim Vor gut zwei Jahren hat die Messerschmitt-Stiftung das Leitheimer Schloss samt Nebengebäuden gekauft. Lange Zeit war von den Plänen, welche die größte private deutsche Denkmalschutzstiftung an dem historischen Komplex verwirklichen will, nichts mehr zu hören. Hinter den Kulissen geschah freilich einiges. Nun liegt das Konzept für das Areal auf dem Tisch - und stellt das, was Vorstandsvorsitzender Dr. Hans Heinrich von Srbik im Sommer 2008 andeutete, in den Schatten. Die Stiftung möchte direkt neben dem Schloss ein Vier-Sterne-Hotel mit 102 Betten bauen. Außerdem soll das sogenannte Weingärtnerhaus komplett saniert und künftig als Restaurant genutzt werden.

Was diese Ritter auf der Harburg "im Schilde führten", ist offensichtlich. Einst hatte jeder Ritter sein Wappen oder das seines Ordens auf dem Schild. So ließen sich in der Schlacht Freund und Feind auseinanderhalten. Fotos: Widemann (6), Lembeck (1)
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Wertingen

Vom wachsamen Holzauge und vom Weichkochen

Harburg So ein Ritter hatte es wahrlich nicht leicht. Zum einen musste er eine schwere Rüstung und ein wenig handliches Schwert mit sich herumtragen. Zum anderen war - wenn es dann wirklich einmal ernst wurde, sprich: eine Schlacht anstand - erst einmal Lernen angesagt. Grund: Im Kampfgetümmel war es gar nicht so leicht, Freund und Feind auseinander zu halten. Wer auf wessen Seite stand, ließ sich am besten am Schild des jeweiligen Ritters ablesen. Da war ein gutes Gedächtnis von Vorteil, denn die Vielfalt an Wappen war enorm. Kreuze und Tiermotive waren beliebt. Aber auch ganz alltägliche Dinge, die einen Namen symbolisierten, prangten auf den Schilden. "Die Ritter mussten alle Motive auswendig lernen", erzählt Wilma Färber mit einem Schmunzeln, wenn sie auf dem Wehrgang der Harburg vor einer ganzen Galerie von bunten Erkennungszeichen dieser Art steht. Was die Edelmänner einst beschäftigte, ist bis heute als Redewendung in der deutschen Sprache verankert - wenn es heißt, jemand "führt etwas im Schilde".

Das Jugend- und Pfarrheim der Katholischen Kirchenstiftung in Buchdorf soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. In der Kommune regt sich Widerstand gegen den Beschluss des Gemeinderats, 350 000 Euro zuzuschießen. Foto: wwi
Nördlingen

Protest gegen Zuschuss

Buchdorf In der Gemeinde Buchdorf wird es möglicherweise bald wieder einen Bürgerentscheid geben. Auslöser ist der Beschluss des Gemeinderats, dass sich die Kommune am Neubau des Jugend- und Pfarrheims der Katholischen Kirchenstiftung mit 350 000 Euro beteiligt. Die Parteifreie Wählergemeinschaft (PWG) Buchdorf lehnt eine solche Lösung ab und plädiert für den Bau eines "Bürgerhauses", das mit einem neuen Rathaus verbunden werden sollte. Daher bildete sich eine Initiative, die ein Bürgerbegehren startete. Günther Otto, Sprecher der Initiative und PWG-Gemeinderat, teilte unserer Zeitung mit, dass man die benötigten 125 Unterschriften beisammen und eingereicht habe.

Dieser Blick soll sich in ein paar Jahren dem Betrachter von der Leitheimer Ortsdurchfahrt aus - also von Norden her - bieten, wenn die Messerschmitt-Stiftung ihr Projekt verwirklicht hat: Links ist das Weingärtnerhaus zu sehen, in der Mitte hinten das Schloss und rechts das Hotel. Grafik: Obel und Partner
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Nördlingen

Ein Schlosshotel weit weg vom Schweinestall

Kaisheim-Leitheim Vor gut zwei Jahren hat die Messerschmitt-Stiftung das Leitheimer Schloss samt Nebengebäuden gekauft. Lange Zeit war von den Plänen, welche die größte private deutsche Denkmalschutzstiftung an dem historischen Komplex verwirklichen will, nichts mehr zu hören. Hinter den Kulissen geschah freilich einiges. Nun liegt das Konzept für das Areal auf dem Tisch - und stellt das, was Vorstandsvorsitzender Dr. Hans Heinrich von Srbik im Sommer 2008 andeutete, in den Schatten. Die Stiftung möchte direkt neben dem Schloss ein Vier-Sterne-Hotel mit 102 Betten bauen. Außerdem soll das sogenannte Weingärtnerhaus komplett saniert und künftig als Restaurant genutzt werden.

Das Blaukehlchen ist ein farbenprächtiger Vogel, der in der Mertinger Höll und in den Gebieten ringsum wieder häufiger vorkommt. Foto: Heinz Tuschl/Naturfotoarchiv Willner
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Dillingen

Ein Paradies für Blaukehlchen und Bekassine

Mertingen Noch vor wenigen Monaten sah die Wiese in der weiten Ebene des Donaurieds aus wie eine Mondlandschaft. Ein Bagger hatte rund 15 Mulden ausgehoben, die wie frische Wunden in der Landschaft klafften. Doch schon nach kurzer Zeit kehrte auf die Flächen mit dem dunklen Erdreich das Leben zurück. In den Senken sammelte sich Wasser, Kiebitze nahmen die offenen Flächen als Brutrevier an, Wattvögel suchten auf ihrer Durchreise nach Nahrung und Laubfrösche legten ihren Laich ab. "Es hat sich wunderbar entwickelt", sagt Jürgen Scupin. Er und Alexander Helber erwarten, "dass hier bald das Blaukehlchen heimisch wird". Dieser Vogel steht auf der Roten Liste. Im Mertinger Ried gibt es Bereiche, in denen laut Scupin "alle 20 Meter" ein Exemplar zwitschert. Für die Verantwortlichen des Bund Naturschutz (BN) ist dies ein kleines Kapitel einer Erfolgsgeschichte, die gerade in "einem der zentralen Lebensräume in Bayern" geschrieben wird, wie es der Landesvorsitzende Professor Dr. Hubert Weiger ausdrückt.