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Selenskyj berichtet von weiteren schweren Gefechten in der Ostukraine
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Ahmadiyya-Bewegung
19.08.2022

Rund 20.000 Musliminnen und Muslime konferieren

Die Ahmadiyya Muslim Jamaat bezeichnet sich als älteste islamische Gemeinschaft in Deutschland. Rund 50.000 aktive Mitglieder zählt die Reformbewegung nach eigenen Angaben hierzulande. Bei einer großen Konferenz an diesem Wochenende steht ein Thema im Mittelpunkt.

Angesichts des Kriegs in der Ukraine steht die größte islamische Konferenz in Deutschland in diesem Jahr unter dem Motto Frieden. "Islam ist Frieden", sagte der Bundesvorsitzende der muslimischen Reformbewegung Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ), Abdullah Wagishauser, am Freitag zum Auftakt in Rheinstetten bei Karlsruhe. Man wolle Menschen Wege aufzeigen, wie die verschiedenen Religionen in Frieden miteinander leben könnten. Muslime könnten und sollten sich einbringen, sagte Wagishauser.

Die AMJ bezeichnet sich als älteste islamische Gemeinschaft in Deutschland und hat hierzulande den Angaben zufolge knapp 50.000 aktive Mitgliedern und 60 Minarett-Moscheen. Die Ahmadiyya-Bewegung versteht sich als grundsätzlich unpolitisch.

Die 46. Ausgabe der jährlichen Konferenz "Jalsa Salana" endet am Sonntag. Erwartet werden pandemiebedingt nur rund 20.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Die Konferenz soll im Internet über Livestreams inklusive Übersetzung in mehrere Sprachen übertragen werden.

Vor der Pandemie hatten an den Konferenzen nach Veranstalterangaben zuletzt mehr als 40.000 Menschen teilgenommen. Wegen dieser Dimension suche man einen neuen Platz, sagte Wagishauser. "Karlsruhe wird uns in Zukunft zu klein werden." Die "Jalsa Salana" gibt es laut AMJ seit 1975 in Deutschland. 2011 fand sie erstmals in der Karlsruher Messe statt. 2020 war der Kongress wegen Corona ausgefallen, 2021 fand er in abgespeckter Form mit 10.000 Gästen in Mannheim statt.

Die Versammlung ist nach den Worten Wagishausers wichtig, um zu sehen, wo die Gemeinschaft steht und wie sie sich entwickelt. Gäste könnten erleben, wie es ist, wenn Zehntausende Musliminnen und Muslime zusammenkommen. Wenn beim Gebet alles verstummt, sei das schon sehr beeindruckend, sagte der Bundesvorsitzende.

Männer und Frauen treffen sich auf dem Messegelände vor den Toren Karlsruhes getrennt. Es sei aber möglich, dass Frauen zu den Männern kommen, sagte Wagishauser. Wiederum seien die Frauen lieber unter sich. Zahlenmäßig seien es ein paar mehr Männer, sagte er.

Geboten werden an den drei Tagen unter anderem Fachvorträge und Podiumsdiskussionen. So soll am Sonntag unter anderem der SPD-Bundestagsabgeordnete Helge Lindh mit Wagishauser und Imam Ahmad Kamal über Rassismus sprechen. Die Diskussionsrunde steht unter der Überschrift "Das Gift für gesellschaftlichen Zusammenhalt".

Als Höhepunkte kündigte die AMJ für Sonntag eine Abschlussrede des weltweiten Oberhauptes der Ahmadiyya-Bewegung, Kalif Mirza Masroor Ahmad, an. Er soll live aus London zugeschaltet werden. Der Kalif lebt schon seit Jahren im Exil in Großbritannien.

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