Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Selenskyj kritisiert beschlossenen Preisdeckel für russisches Öl als zu hoch
  1. Startseite
  2. Baden-Württemberg
  3. Landeskriminalamt: Verbot der "United Tribuns": Rockergruppen weiter im Visier

Landeskriminalamt
17.09.2022

Verbot der "United Tribuns": Rockergruppen weiter im Visier

Gäste einer Trauerfeier für ein erschossenes Mitglied der Rockervereinigung "United Tribuns".
Foto: picture alliance, dpa (Archivbild)

Die einen fahren Motorrad, die anderen nicht - doch beide Gruppen, Rocker und Rockerähnliche, beschäftigen die Ermittler des Landeskriminalamtes. Eine Gruppierung wurde jüngst verboten. Aber es gibt noch einige andere im Land.

Auch nach dem Vereinsverbot gegen die "United Tribuns" kann sich die Polizei in Sachen Rockerkriminalität nicht zurücklehnen. "Wir haben bei den klassischen Rockern vier Gruppen mit insgesamt fast Tausend Mitgliedern und bei den diversen rockerähnlichen Vereinen gut 200 Mitgliedern im Blick", sagte Kriminaloberrat Arne Hermann vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Die "United Tribuns" und die - nicht verbotenen - "Black Jackets" unterschieden sich maßgeblich von den anderen Rockern, indem sie auf das Statussymbol Motorrad verzichten. Sie fallen unter die Definition "rockerähnlich".

Das am Mittwoch erlassene Verbot der "United Tribuns" ist für Hermann Zeichen einer wehrhaften Demokratie. Solche Verbote umfassten auch die Schließung von Clubhäusern und entzögen damit den Vereinen die Basis zur Gewinnung neuer Mitglieder. Die Verbote unterbinden auch Massendemonstrationen und Einschüchterungsversuche der Gruppen, wie der Experte erklärte. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hatte das bundesweite Verbot damit begründet, dass bei Auseinandersetzungen im Rockermilieu immer wieder völlig unbeteiligte Menschen gefährdet würden. Mitglieder der Gruppierung "United Tribuns" hätten schwerste Straftaten begangen: Sexualstraftaten, Menschenhandelsdelikte und versuchte Tötungsdelikte.

Die in Villingen-Schwenningen 2004 von einem Ex-Boxer gegründeten "United Tribuns" hatten zuletzt nur noch zehn Mitglieder im Südwesten. Die "Black Jackets" kommen nach Hermanns Angaben auf eine niedrige zweistellige Anzahl an männlichen Mitgliedern - Frauen gibt es in dieser Szene nicht.

Zu den klassischen weltweit agierenden Rockergruppierungen gehören in Baden-Württemberg der "Hells Angels MC", der "Bandidos MC", der "Outlaws MC" sowie der "Gremium MC". "Einen Prototyp des Mitglieds gibt es nicht, da sind alle sozialen Schichten vertreten", erläuterte Hermann.

Ein gemeinsames Merkmal seien die Kutten, die mit ihren Clubnamen und anderen Emblemen verzierten Lederwesten. Mit dem Vereinsverbot wird automatisch auch das Tragen der zugehörigen Kutte untersagt. Die Bekleidung sei auch ein Erkennungszeichen bei den Auseinandersetzungen zwischen Clubs, etwa um Schutzgeld, Drogenhandel und Prostitution.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.