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Virus-Ausbruch bei Kreuzfahrt: Vier Schiffspassagiere stammen aus vier Bundesländern

Virus-Ausbruch bei Kreuzfahrt

Vier Schiffspassagiere stammen aus vier Bundesländern

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    Die deutschen Passagiere wurden per Konvoi nach Frankfurt gebracht.
    Die deutschen Passagiere wurden per Konvoi nach Frankfurt gebracht. Foto: Christoph Reichwein/dpa

    Die vier vom Hantavirus-Ausbruch auf einem Schiff betroffenen deutschen Passagiere stammen dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) zufolge aus Berlin, Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen. Keine der vier Personen habe bisher Symptome, hieß es weiter. Die Passagiere sollten demnach im Tagesverlauf vom Uniklinikum Frankfurt aus in die jeweiligen Bundesländer gebracht werden.

    Zu erwarten sei, dass sie an ihren Wohnorten in häusliche Quarantäne kommen, teilte das Ministerium mit. „Während der nächsten Wochen werden die Kontaktpersonen kontinuierlich und engmaschig auf Symptome überwacht.“ Über die konkreten Maßnahmen entscheiden die jeweils zuständigen Gesundheitsämter.

    Von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit kann es bei diesem Erreger Experten zufolge bis zu 45 Tage dauern. Falls eine Person erkranken sollte, könne sie in speziellen Zentren nach besten medizinischen Standards und sicher behandelt werden, teilte das BMG mit.

    Weiterer Deutscher in Großbritannien gelandet

    Ein weiterer deutscher Passagier war nach Großbritannien geflogen worden, wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete. Der Deutsche lebe in Großbritannien.

    Am Sonntag waren erste Sonderflüge von der Kanareninsel Teneriffa - wo die „Hondius“ nach mehreren Wochen auf See angelegt hatte - gestartet, um die Menschen vom Schiff aus insgesamt 23 Nationen unter speziellen Sicherheitsvorkehrungen in ihre Heimat zu bringen.

    Die WHO vermutet, dass die Infektionskette von einem niederländischen Ehepaar ausging, das sich vor der Einschiffung in Argentinien angesteckt haben könnte.

    Vier deutsche Passagiere wurden nach Frankfurt gebracht.
    Vier deutsche Passagiere wurden nach Frankfurt gebracht. Foto: Manu Fernandez/AP/dpa
    Der Evakuierungsflug landete in Eindhoven.
    Der Evakuierungsflug landete in Eindhoven. Foto: Christoph Reichwein/dpa
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