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  3. Social Media: Influencerin Eva Klaus über das Leben im Allgäu und ihre Arbeit

Social Media
05.10.2022

Influencerin Eva Klaus über das Leben im Allgäu und ihre Arbeit

Wie ist das Leben als Familie im Allgäu? Darüber berichtet Eva Klaus bei Instagram als "what_eva_loves". Mehr als 130.000 Personen folgen ihrem Account.
Foto: Eva Klaus

130.000 Menschen folgen Eva Klaus bei Instagram. Bei ihr geht es um Mama-Sein, Interieur und das Allgäu. Ein ehrlicher Einblick in das Leben einer Influencerin.

Farbe, Pinsel und ein selbstgebautes Regal stehen bereit. Eva Klaus greift zum Pinsel und fängt an, das Regal in einem Rosa-Ton zu streichen. Das DIY-Regal wird später im Kinderzimmer ihrer Tochter aufgehängt. Während Eva streicht, telefonieren wir mit ihr.

Eva Klaus ist Influencerin bei Instagram und lebt in Fischen im Oberallgäu. Über 130.000 Menschen folgen ihrem Account "what_eva_loves" im sozialen Netzwerk und nehmen täglich an ihrem Leben im Allgäu teil. Familienleben mit zwei Kindern, Tipps zu nachhaltiger Kinder-Mode, Rezepte, Bastel-Tipps, Ideen für Dekoration und die Einrichtung von Häusern – das sind Themen, um die es auf Evas Kanal geht. Bergblick inklusive.

Wobei die 38-Jährige sich selbst nicht gern als "Influencerin" bezeichnet. "Influencerin heißt ja eigentlich übersetzt, man beeinflusst jemanden – und das will ich nicht", sagt sie. "Ich zeige den Leuten gern, was ich mache und schön finde – aber jeder kann selbst entscheiden, ob es ihm gefällt oder nicht." Ein bisschen wie ein Schaufensterbummel soll ihr Profil sein und einfach Inspiration bieten.

Influencerin Eva Klaus ist seit sechs Jahren bei Instagram

Bei Instagram ist Eva Klaus schon seit sechs Jahren aktiv. Angefangen hatte alles 2016 "mehr oder weniger durch Zufall", erzählt sie. Die App hatte sie schon lange auf dem Handy gehabt, um Fotos zu bearbeiten. Als ihre Tochter auf die Welt kam, hatte sie sich dann immer mehr in das Thema "ökologische Kinder-Klamotten" eingearbeitet und Inspiration auf Instagram gesucht.

Weil sie auch schon immer gern gebastelt und Do-It-Yourself (DIY) umgesetzt hat, fing sie an, Kinderzimmer-Deko herzustellen und sie über Instagram zu verkaufen. "Und so ist dann alles gewachsen", berichtet sie. Auf Deko folgten Einblicke in den Umbau ihres alten Hauses im Allgäu und mehr Familienthemen. Und so entstand "what_eva_loves" bei Instagram. Seit ein paar Jahren gibt es dazu auch einen Blog, auf dem die 38-Jährige weitere Rezepte, Geschenkideen, DIYs und Allgäu-Tipps teilt. "Damit die Inhalte auch dauerhaft bleiben."

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Eva Klaus ist der Liebe wegen ins Allgäu gekommen

Eine waschechte Allgäuerin ist Eva nicht. Sie stammt aus dem Saarland, studierte in Saarbrücken und zog für ihren ersten Job nach München – dort lernte sie ihren Mann kennen, der aus dem Allgäu stammt. Der Familienbetrieb des Mannes und der Wunsch nach einem Eigenheim brachte die Bloggerin vor fünf Jahren schließlich ins Allgäu. Hier fühlt sie sich sehr wohl. "In die Heimat zurückzugehen, wäre nie Option gewesen", sagt sie und lacht. Im Allgäu gebe es viel mehr Lebensqualität. Sie selbst ist auch gern in den Bergen unterwegs und erkundet mit ihren Kindern die Region bei Ausflügen.

Mittlerweile werde sie im Allgäu auch immer mal wiedererkannt. "Das freut mich dann sehr, wenn mich jemand direkt anspricht und sagt 'du bist doch die Eva von Instagram, oder?' ". Sie freue sich über den Austausch mit ihren Followern – auch über die App hinaus.

40 Stunden und mehr: So viel Arbeit steckt hinter dem Instagram-Profil

Kaffee und Frühstück am Morgen, Arbeit, Mittagessen, Katze versorgen, Haus aufräumen, dekorieren, basteln, mit den Kindern unterwegs sein – Eva Klaus gibt täglich Einblicke in ihr Leben. Was oft nach einem so einfachen, perfekten Leben aussieht, ist aber auch extrem viel Arbeit. Der "Job" bei Instagram sei wie eine ganz normale Arbeit. "Ich arbeite auch 40 Stunden oder mehr pro Woche", erzählt Eva. Ihre Follower sehen pro Tag einen Beitrag im Feed und kürzere Einblicke über die Stories in das Familienleben.

Dahinter stecke aber viel mehr: Anfragen beantworten (100 Nachrichten von Followern können es an einem Tag schon sein), Inhalte für ihren Kanal und Kooperationen erstellen, Fotografieren, Filmen, Verträge verhandeln, Rechnungen schreiben und vieles mehr. Seit einem Jahr wird sie bei organisatorischen Dingen von der Influencer-Agentur lookfamed unterstützt. Somit habe sie sich selbst mehr Zeit für die Inhalte und den Austausch mit ihren Followern geschaffen, der ihr sehr am Herzen liegt. Oft beantworte sie abends noch viele Anfragen. "Ich kann es nicht ertragen, wenn dutzende Nachrichten unbeantwortet sind", sagt sie und lacht. Ihr Anspruch ist es, dass jeder Nutzer eine Antwort erhält.

Und gibt es da überhaupt mal richtig das Gefühl von Feierabend? "Ich kann Arbeit und Privatleben etwas schwer trennen", sagt Eva ehrlich. Aber sie bekomme bei ihrem Job auch viel Unterstützung von der Familie. "Mein Mann ist da mittlerweile sehr gelassen - er weiß, dass ich darüber Geld verdiene und unterstützt mich sehr." Der Vorteil an ihrer Arbeit sei, dass sie die Zeiten sehr flexibel gestalten kann - und das sei als Zweifach-Mama extrem wichtig. In der Regel arbeite sie vormittags und mittags, während die Kinder in Kindergarten und Schule sind. Spätestens am Abend geht ihre Arbeit weiter. Auch am Wochenende. Ihr Mann, der den Familienbetrieb seiner Eltern übernommen hat, sei da oft weniger flexibel.

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"Bei euch ist alles so schön": Viele Vorurteile gegenüber Influencern

Immer wieder ist Eva auch mit Vorurteilen und Kritik an ihrem Leben konfrontiert: "Bei euch ist immer alles so schön" oder "Influencer müsste man sein" sind so manche Nachrichten, die sie von Nutzern bekommt. Aber so rosa-rot ist die Instagram-Welt nicht. "Die Menschen sehen vielleicht zehn Minuten unseres Tages. Das ist eben nur ein kleiner Ausschnitt und man zeigt ja auch nur das, was man zeigen möchte." Diskussionen mit den Kindern, ein Streit mit dem Partner und Dinge, die schief laufen, werden nicht direkt mit den Followern geteilt.

Und natürlich habe jeder auch seine Meinung zu bestimmten Themen – Nachhaltigkeit, der Preis für eine Reise, wie viel darf ein Pullover kosten, usw. "Es gibt Menschen, die dir ihre Meinung einfach aufzwingen wollen", berichtet Eva. Aber man dürfe nicht jede Kritik so persönlich nehmen, sonst mache es einen kaputt. "Manche Menschen, die mir folgen, sind mit sich selbst vielleicht unzufrieden und sehen mein vermeintlich “perfektes” Leben und werden ihren Frust dann als Kommentar oder Nachricht los." Eva betont: "Auch wenn man es nicht sieht, jeder hat sein Päckchen zu tragen."

"Du bist nicht allein": Influencerin spricht offen über Eileiterschwangerschaft

Aber so perfekt ist das Leben eben nicht immer. Und so teilte die Bloggerin auch eine intime, schwere Erfahrung mit ihren Followern. Vor einigen Monate hatte Eva eine Eileiterschwangerschaft. Dabei wandert ein befruchtetes Ei nicht in die Gebärmutter, sondern bleibt im Eileiter. Ein Schwangerschaftsabbruch und eine Operation sind die Folgen. "Ich habe wirklich lange überlegt, ob ich es teile", erzählt sie. "Ich musste es selbst erst verarbeiten und sacken lassen."

Aber wichtig war ihr, das Thema Eileiterschwangerschaft anzusprechen - und damit zu zeigen: "Du bist nicht allein". Fünf Prozent der Frauen, die schwanger werden, hätten eine Eileiterschwangerschaft. Aber niemand spricht darüber. Dieses Thema dürfe kein Tabu-Thema mehr sein. "Und ich habe gemerkt, wie gut mir der Austausch getan hat." Aufklären, Vorwarnen und füreinander da sein – auch das sieht sie als Teil ihres Jobs an.

Mittlerweile ist schon eine Stunde vergangen, die wir mit Eva telefoniert haben. Das Regal ist fertig gestrichen und wird bald im Kinderzimmer aufgehängt – das Ergebnis wird in einem kurzen Video direkt festgehalten. So sieht das Ergebnis dann aus:

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