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Mikroplastik

25.08.2019

14-jährige Bayerin kämpft mit Online-Petition gegen Mikroplastik

Manchmal sichtbar, oft verborgen: Nicht immer sind Mikroplastik-Partikel in Kosmetika so leicht zu erkennen wie bei diesem Haut-Peeling.
Bild: S. Sauer, dpa (Symbol)

Eine bayerische Schülerin steht hinter einer erfolgreichen Online-Petition gegen Mikroplastik. Bereits 60.000 Unterschriften hat die Gymnasiastin gesammelt.

Eine Schülerin aus Bayern hat Mikroplastik in Kosmetikartikeln den Kampf angesagt. Mit einer Online-Petition möchte die 14-jährige Lisa Knoff eine Kennzeichnungspflicht für Mikroplastik in Kosmetikprodukten erreichen. Mehr als 60.000 Unterstützer konnte sie dafür bereits gewinnen. "Damit hätte ich nie gerechnet", so Lisa.

Mikroplastik setzt sich in Gewässern ab

Mikroplastik wird von der Kosmetikindustrie etwa in Hautcremes oder Shampoos verwendet. Es gilt als schwer abbaubar. Umweltschützer vermuten, dass sich die Plastikteilchen etwa im Erdreich und in Gewässern absetzen.  

Die Schülerin aus Raubling (Landkreis Rosenheim) stört es, dass Mikroplastik nicht als solches gekennzeichnet ist. Viele Menschen würden nach Ansicht von Lisa aber gerne auf Mikroplastik verzichten. "Nur über bestimmte Apps oder Ratgeber ist es dem Verbraucher möglich, es zu vermeiden, Kosmetika mit Mikroplastik zu kaufen. Das ist nicht verbraucherfreundlich", ärgerte sich die Schülerin. Mit ihrer Petition hoffe sie außerdem, dass mehr Firmen auf Erdöl und Mikroplastik verzichten. 

Schülerin will Verbraucherministerin Lambrecht kontaktieren

Die Schülerin hat an ihrem Gymnasium gemeinsam mit ihrer besten Freundin eine Umwelt-AG gegründet. Dabei sei auch die Idee für die Online-Petition entstanden, die sich an Verbraucherministerin Christine Lambrecht (SPD) richtet. Nach der Sommerpause möchte sie Kontakt mit der Ministerin aufnehmen. (dpa/lby)

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25.08.2019

Die Arbeit der Schülerin ist viel wichtiger als das der Greta, den der Plastikmüll belastet die Erde wesentlich mehr als CO2.

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