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Fall Mollath

01.07.2014

44 Zeugen im Gustl Mollath-Prozess geladen

das Wiederaufnahmeverfahren gegen Gustl Mollath beginnt am Montag in Regensburg.
Bild: Ebe Pzi dpa

Am Montag wird das Verfahren gegen Gustl Mollath wieder aufgenommen. Dafür musste der größte Gerichtssaal ausgewählt werden.

Das Wiederaufnahmeverfahren gegen Gustl Mollath begintn am kommenden Montag - gut ein Jahr nach seiner Entlassung aus der Psychiatrie. Für das Landgericht Regensburg sei der Prozess einer der aufwendigsten in der jüngeren Geschichte, sagte ein Gerichtssprecher am Dienstag.

Größter Gerichtssaal für Mollath-Prozess in Regensburg

Für das bundesweit beachtete Verfahren wurde der größte Gerichtssaal ausgewählt. Insgesamt gibt es 40 Plätze für Journalisten und 42 Sitze für Zuhörer. Für den Prozess gegen den sieben Jahre in der Psychiatrie untergebrachten Mollath sind 44 Zeugen geladen.

Das Landgericht Nürnberg-Fürth hatte 2006 festgestellt, dass Mollath seine inzwischen von ihm geschiedene Frau körperlich misshandelt und Autoreifen zerstochen hatte. Weil die Gutachter den Nürnberger jedoch wegen seiner angeblichen Wahnvorstellungen als gemeingefährlich einstuften, sprach das Gericht Mollath wegen Schuldunfähigkeit frei - und er wurde in die Psychiatrie eingewiesen. Erst im Vorjahr wurde er entlassen. Nun wird das Verfahren neu aufgerollt. dpa/AZ

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