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Regensburg

15.04.2015

59-Jähriger hortet Waffenarsenal in Atombunker

Ein 59-jähriger Waffennarr aus dem Landkreis Kelheim soll in seinem Haus einen privaten Atombunker mit einem Waffenarsenal ausgestattet haben. Gegen ihn wurde nun Anklage erhoben.

Wie die Regensburger Staatsanwaltschaft am Mittwoch berichtete, soll der Waffennarr zwei Maschinenpistolen sowie 44 scharfe Gewehre, Pistolen und Revolver, 238 Kilo Munition und Sprengstoff gebunkert haben.

Aufrüstung angeblich aus Angst vor Angriffen der Russen

Der in Untersuchungshaft sitzende Mann soll sich vor dem Amtsgericht in Regensburg unter anderem wegen des Besitzes von Kriegswaffen verantworten. Er habe den Waffenbesitz eingeräumt. Das Landeskriminalamt (LKA) hatte im November 2014 das Waffenarsenal in einem zum Bunker umgebauten Keller des Elektrikers entdeckt. Angeblich hatte der Mann Angst vor Angriffen der Russen und sich deshalb hochgerüstet.

Auch Lebensmittelvorräte in Privatbunker gelagert

Die LKA-Fahnder zählten damals rund 20.000 Schuss Munition. Der Mann legte in seinem Bunker für seine Familie auch Lebensmittelvorräte an und baute eine Luft- und Wasseraufbereitungsanlage ein. "Da diese Räume besonders stabil gebaut waren, mussten die Ermittler zu schwerem Gerät greifen und unter anderem mit Bohrhämmern Wände und Böden einreißen", berichtete die Polizei nach der Razzia. dpa/lby

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