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A7
26.06.2016

Eingestürzte Brücke: Sicherung der Unglücksstelle abgeschlossen

Ein frisch betoniertes Teil der neuen Brücke in Werneck (Unterfranken) war am Tag zuvor eingestürzt und hatte mehrere Arbeiter mit in die Tiefe gerissen.
Foto: Nicolas Armer/dpa

Nachdem die Unglücksstelle an der eingestürzten Autobahnbrücke in Unterfranken gesichert wurde, beginnen Montag die Aufräumarbeiten. Ein Arbeiter war bei dem Einsturz gestorben.

An der eingestürzten Autobahnbrücke in Unterfranken ist die Unglücksstelle am Sonntag gesichert worden. Somit können am Montag wie geplant die Aufräumarbeiten beginnen, wie ein Polizeisprecher sagte. "Das ist alles planmäßig verlaufen." Mithilfe eines Spezialkrans waren gefährliche Trümmer gesichert worden. "Dazu sind in beiden Richtungen mehrfach die Fahrstreifen auf der A7 gesperrt worden", schilderte der Sprecher. 

Der Verkehr auf der A7 läuft nach wie vor über die alte Schraudenbach-Talbrücke. Ein Segment ihres Neubaus war am 15. Juli eingestürzt. Ein Arbeiter kam dabei ums Leben. Brückeneinsturz bei Werneck: Drei Arbeiter noch immer in Lebensgefahr

Eingestürzte Brücke an der A7 in Unterfranken: Unglücksursache muss noch geklärt werden

Am Sonntagvormittag wurden nun die Fahrspuren zwischen der Anschlussstelle Gramschatzer Wald und dem Kreuz Schweinfurt/Werneck im Laufe einer guten Stunde in mehreren Blöcken für jeweils rund 20 Minuten gesperrt. Dadurch entstanden in beiden Richtungen etwa drei bis vier Kilometer lange Staus. 

Bevor die Unglücksstelle zum Aufräumen gefahrlos betreten werden kann, mussten nach Angaben der Autobahndirektion Stahlseile gekappt werden; sie waren nach dem Brückeneinsturz bis zum Boden gespannt worden. Fachleute entfernten zudem absturzgefährdete Teile von einem Pfeiler. Ab Montag sollen die Trümmer des Einsturzes unter Aufsicht einer Sachverständigen schichtweise abgetragen werden, um so die Unglücksursache zu klären. dpa/lby

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