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10.06.2005

Airport: Schmerzgrenze bei einer Million Euro

(cf). Egal in welcher Form des Betriebs - der Flughafen Mühlhausen wird die Stadt Augsburg weiter Geld kosten. Die CSU wäre bereit, bis zu einer Million Euro im Jahr aus dem städtischen Haushalt locker zu machen. Dann sei die Schmerzgrenze erreicht. Das sagte Fraktionschef Hermann Weber gestern. In den Augen der CSU ist ein ständiger städtischer Zuschuss gerechtfertigt.

Weber nannte folgende Zahlen: 600000 Euro kosten Altschulden des Flughafens ohnehin im Jahr an Zins und Tilgung. Erklärtes Ziel auch der Regenbogen-Regierung ist zudem, dass auf dem Flugplatz weiter im Instrumentenflug gelandet werden kann. Das kostet noch einmal 300000 Euro jährlich. Deshalb ist laut Weber von einem städtischen Zuschuss von mindestens 900000 Euro auszugehen, selbst wenn der geplante Personalabbau am Flughafen gelinge. Dieser müsse bis 1. Juli geregelt sein.

In den Augen der CSU ist ein ständiger städtischer Zuschuss gerechtfertigt. Im Umfeld des Flughafens gibt es rund 200 Arbeitsplätze bei privaten Firmen. Diese blieben nur erhalten, wenn das Mühlhauser Flugfeld gewisse Mindestansprüche erfülle, betonte Weber. Noch nicht geklärt ist, wie hoch heuer das Defizit des Flughafens ausfällt. Als gesichert gilt aber, dass die bislang veranschlagten 880000 Euro nach Einstellung der Linienflüge nicht reichen werden.

Nicht abgehakt hat die Junge Union (JU) die Pläne für einen größeren Flughafen. Auf Dauer müsse es eine Startbahn von mindestens 2000 Meter Länge geben, so JU-Bezirksvorsitzender Volker Ullrich. Sei das in Mühlhausen nicht möglich, "muss man das Lechfeld wieder angehen".Siehe Seite 47

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