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Vor Rechten nicht einknicken!

Kommentar Von Sarah Ritschel
16.01.2020

In Grafing verbreiten Schüler Judenhass. Gleichzeitig will sich ihr Gymnasium nach einem Holocaust-Überlebenden benennen. Darf das sein? Ja, es muss sein!

Antisemitismus greift um sich – auch in Schulen. Am Grafinger Gymnasium haben Neuntklässler – gedankenlos, wie sie später zugaben – Juden in Chatbotschaften verhöhnt. Rassismus in Whatsapp-Zeiten. Kurz vorher war bekannt geworden, dass ausgerechnet ihre Schule sich nach dem Holocaust-Überlebenden Max Mannheimer benennen will. Darf das sein? Wer ein historisches Gewissen hat, kann nur zu einem Schluss kommen: Ja, es muss sogar sein.

Antisemitismus: Max Mannheimer hat sein Ziel erreicht

Ein Verzicht auf den Namen hätte bedeutet, dass die Schule vor rechten Ideologen einknickt, die die mangelnde Urteilsfähigkeit von Kindern zur Verbreitung ihrer Hetze nutzt. Die Gymnasiasten selbst haben am Ende gezeigt, dass Judenhass an ihrer Schule keinen Platz hat. Mehrere meldeten die antisemitischen Umtriebe. Und sie machten sich dafür stark, dass ihre Toleranz auch in die Mauern des Schulgebäudes gemeißelt wird.

Schüler, die aufstehen, anstatt in ihrer Komfortzone zu schweigen: Sie setzen genau das Zeichen, das wir brauchen. Fast wöchentlich tauchen Angriffe auf jüdische Bürger in den Medien und Polizeiberichten auf. Die Aktion der Schüler von Grafing sollte ebensoviele Schlagzeilen machen. Denn sie beweist, dass Max Mannheimer mit seinen zahllosen Besuchen an bayerischen Schulen sein Ziel erreicht hat: die Erinnerung wachzuhalten.

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