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Arbeitsmarkt
29.12.2016

Fachkräfte in der Region dringend gesucht

Wer heute gut qualifiziert ist und einen Arbeitsplatz sucht, hat es leicht, sich in das große Heer von Beschäftigten einzureihen. Denn viele Unternehmen suchen Fachkräfte.
Foto: Daniel Karmann/dpa

Die Arbeitsagenturen der Region sind stolz auf ihre Erfolge. Dennoch gibt es Herausforderungen für das neue Jahr - wie der Fachkräftemangel oder die Vermittlung von Flüchtlingen.

Bayerns Arbeitsmarkt glänzt mit guten Zahlen. Im November wurde ein neuer Rekord bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung gemeldet. Die Nachfrage nach Mitarbeitern habe einen Höchstwert erreicht und auch Menschen, die sich schwerer bei der Jobsuche tun wie etwa Langzeitarbeitslose oder Menschen mit Handicap profitierten demnach von der positiven Entwicklung. Doch wie sieht es konkret in unserem Verbreitungsgebiet aus? Welche Herausforderungen sehen die Arbeitsagenturen?

„2016 war ein Jahr der Superlative“, schwärmt Roland Fürst, Geschäftsführer der Arbeitsagentur Augsburg. Eine Quote von 3,6 Prozent sei spitze und erfreulich vor allem die „sehr hohe Zahl“ von 243000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Jobs schafften vor allem die Bereiche Lager/Logistik, Gesundheit und Soziales, aber auch der Bau und der Hotel/Gaststätten-Bereich. Der Blick ins neue Jahr ist positiv: Im Augsburger Agenturbezirk wurden nach Ansicht von Fürst wichtige Investitionen wie etwa das Technologiezentrum getätigt und der Ausbau des Klinikums in ein Universitätskrankenhaus verspreche die Schaffung weiterer hochwertiger Arbeitsplätze.

Augsburg und Umgebung verzeichnen niedrigste Jugendarbeitslosigkeit bundesweit

Wie gut die Entwicklung in Augsburg und Umgebung ist, zeigt sich seiner Meinung nach unter anderem am Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit um 10,3 Prozent und der Erwerbslosigkeit Älterer (ein Minus von 4,5 Prozent). Diese beiden Gruppen bleiben seiner Einschätzung nach aber im Fokus der Arbeitsvermittler. Daneben erfordert die Integration von Flüchtlingen verstärkte Anstrengungen. Die Augsburger Agentur will sich aber auch intensiver um junge Menschen kümmern. Eine neue Jugendberufsagentur wird zurzeit in Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Jobcenter aufgebaut. Sie soll es jungen Leuten besonders leicht machen, sich über Ausbildungs- und Arbeitsmarktchancen zu informieren. „Denn jeder Jugendliche braucht eine Ausbildung“, betont Fürst.

Dieser Agenturbezirk meldete zuletzt eine Arbeitslosenquote von 2,2 Prozent. Auch das Stellenangebot ist mit rund 5700 sehr hoch – es ist gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 32,1 Prozent. „Und wir haben die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit bundesweit“, betont Geschäftsführer Werner Möritz. Dabei musste der Agenturbezirk in diesem Jahr eine Werkschließung des Antennenbauers Kathrein verkraften, der insgesamt hunderte Mitarbeiter entlassen hat. Als Herausforderung für das neue Jahr 2017 sieht Möritz vor allem einen Punkt: „die Fachkräftesicherung“. Gesucht sind in erster Linie Fachkräfte im Handwerk, aber auch im Metallbereich und in der Pflege. Daher bietet die Agentur unter anderem verstärkt Qualifizierungen auch im Betrieb an.

Allgäu bleibt wirtschaftlich stabil

Auch Reinhold Huber von der Arbeitsagentur in Kempten ist mit der Entwicklung hoch zufrieden. Im November verzeichnete die Agentur über 6000 freie Arbeitsplätze. „Der Bedarf der Wirtschaft ist groß“, sagt Huber. Für die gute wirtschaftliche Lage sorge aber nicht nur der Tourismus, „ein Drittel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist in der gewerblichen Produktion beschäftigt“. Überhaupt basiert die wirtschaftliche Stabilität des Allgäus nach Einschätzung von Huber auf den ausgewogenen, breiten Branchenmix. Der Tourismus bilde dabei natürlich ein „zusätzliches Standbein“.

Als besondere Herausforderungen für das neue Jahr sieht Huber nicht nur die Vermittlung der Flüchtlinge. Fast 40 Prozent der Arbeitslosen im Allgäu sind nach seinen Berechnungen über 50 Jahre und über 20 Prozent langzeiterwerbslos. Diese Menschen tun sich nach wie vor schwerer bei der Jobsuche. Wie in den anderen Arbeitsagenturen wird auch im Allgäu die Qualifizierung intensiviert. „Wir gehen hier auf die Betriebe zu und beraten sie“, sagt Huber. Erfolge konnten dabei seinen Angaben nach nicht nur bereits in der Produktion verbucht werden, sondern vor allem auch, indem viele Altenpflegehelferinnen zu Altenpflegerinnen geschult wurden.

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30.12.2016

Es wird Zeit, das Lohngefüge anzuheben, damit werden auch die Produkte teurer und somit käme auch der Arbeits- und Exportmarkt in ein passendes Gleichgewicht.