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Hof

23.03.2015

Auch beim Bürgermeister: Hakenkreuz-Schmierereien seit Monaten ein Problem

Unbekannte haben in Hof mehrere Hakenkreuze an Gebäude geschmiert.
Bild: Ralf Lienert (Symbolfoto)

In Hof und Umgebung gab es mehrere Fälle von Hakenkreuz-Schmiereien. Sogar das Privathaus des Oberbürgermeisters ist betroffen. Jetzt äußerte sich der bayerische Innenminster.

Die Polizei in Hof ist seit Monaten mit rechtsradikalen Schmierereien beschäftigt. Zuletzt hatten unbekannte Täter am Samstag vier Hakenkreuze an das Anwesen des Hofer Oberbürgermeisters Harald Fichtner (CSU) geschmiert. "Entscheidende Hinweise haben wir noch nicht", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken am Montag.

Bereits im November 2014 wurde eine Asylbewerberunterkunft mit Hakenkreuzen besprüht, es folgten eine geplante Flüchtlingsunterkunft im Landkreis Hof sowie eine Jugendherberge. Es sei laut Polizei noch offen, ob es sich immer um die selben Täter handelt. Inzwischen gibt es eine Ermittlergruppe der Polizei.

Hakenkreuz-Schmierereien in Hof: Innenminister nimmt "jeden Einzelfall sehr ernst"

Dennoch seien derartige Schmierereien in Bayern keine "massenhafte Erscheinung", teilte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Montag mit. "Wir nehmen jeden Einzelfall sehr ernst." Polizei und Staatsanwaltschaft gingen allen Hinweisen nach, um die Täter zu fassen, ergänzte Herrmann.

Die Landtagsgrünen hatten ihn am Wochenende dafür kritisiert, dass es die Behörden bislang nicht geschafft haben, die Serie von Hakenkreuz-Schmierereien in Hof aufzuklären. Die Kritik wies Herrmann am Montag zurück, die Grünen würden nur "verallgemeinernd auf die Pauke hauen". dpa/lby

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