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Geschichte

27.11.2019

Bayerisches Staatsarchiv ersteigert Hitlers Münchner Mietvertrag

In dem Haus am Münchner Prinzregentenplatz lebte 1933 Adolf Hitler. Das Bayerische Hauptstaatsarchiv hat nun den Mietvertrag von damals ersteigert.
Bild: Frank Mächler, dpa

Adolf Hitler hat 1933 eine Wohnung in München gemietet. Den Mietvertrag hat nun das Bayerische Hauptstaatsarchiv zusammen mit anderen Dokumenten ersteigert.

Für 6400 Euro hat das Bayerische Hauptstaatsarchiv den Münchner Mietvertrag von Adolf Hitler und andere Dokumente aus dem Nachlass des Diktators ersteigert. Hitler hatte im März 1933 als Reichskanzler eine Wohnung am Prinzregentenplatz gemietet, sagte Andreas Nestl von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns am Mittwoch. Zuvor hatte die Bild-Zeitung darüber berichtet.

Dem Staatsarchiv ging es eher um andere Dokumente

Der Vertrag selbst sei dem Archiv gar nicht so wichtig gewesen, es sei vielmehr um die anderen Dokumente gegangen, die aus dem Nachlass von Hitlers Haushälterin stammten. Darunter sei beispielsweise auch eine Auflistung von Gemälden gewesen, die in der Wohnung des Diktators aufgehängt wurden, sagte Nestl. Die Papiere kämen nun zum restlichen Nachlass des Diktators, der sich in bayerischem Besitz befindet. Interessierte könnten die Dokumente im Archiv einsehen.

Kritik an Auktion von Gegenständen aus Hitlers Umfeld

Die Versteigerung beim Auktionshaus Hermann Historica in Grasbrunn bei München vergangene Woche hatte Kritik ausgelöst. Unter anderem waren Hitlers Faltzylinder (50.000 Euro), ein Cocktailkleid seiner Gefährtin Eva Braun (4600 Euro) und eine Luxusausgabe von Hitlers "Mein Kampf" (130.000 Euro) verkauft worden. Ein libanesischer Geschäftsmann aus der Schweiz hatte für rund 600.000 Euro Gegenstände ersteigert und will sie der israelischen Organisation Keren Hajesod spenden. (dpa)

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Die Diskussion ist geschlossen.

28.11.2019

https://de.wikipedia.org/wiki/Keren_Hayesod

>> Der Keren Hayesod hat die Aufgabe, Menschen den Weg nach Israel und die Integration so leicht wie möglich zu machen. Dazu gehören die teilweise Übernahme von Reisekosten, die Unterbringung in Eingliederungszentren, die Finanzierung von Hebräischkursen und Ausbildungsplätzen, die Hilfe bei der Wohnungssuche, sowie der Bau und der Betreuung von Kindertagesstätten und Jugenddörfern.

Zudem unterstützt die Organisation die Opfer von palästinensischen Terroranschlägen und deren Angehörige. <<

Ein gutes Beispiel gegen die bloße Übernahme von dpa low quality!

>> Die Versteigerung beim Auktionshaus Hermann Historica in Grasbrunn bei München vergangene Woche hatte Kritik ausgelöst. <<

Kritik von wem an was? Braucht uns nicht zu interessieren...

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