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Nachhaltigkeit

13.01.2019

Bayerisches Umweltministerium will klimaneutral werden

Das Umweltministerium bezieht seinen Strom von einer umweltfreundlichen Photovoltaikanlage.
Bild: Daniel Reinhardt, dpa (Symbolfoto)

Das bayerische Umweltministerium setzt auf Produkte aus recycelbarem Material und umweltfreundlichen Strom. Doch in den nächsten Jahren soll sich noch mehr tun.

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) möchte in Sachen Umweltschutz mit gutem Beispiel vorangehen: Das Umweltministerium soll in den nächsten Jahren klimaneutral werden. Der bewusste Umgang mit Ressourcen sei Leitlinie seiner Politik, sagte Glauber der Deutschen Presse-Agentur in München.

Schon jetzt achtet das Ministerium nach Angaben eines Sprechers beim Kauf von Arbeitsmaterialien - wozu neben Büromaterial unter anderem Hardwareausrüstung und Arbeitskleidung gehören - auf die Nachhaltigkeit der Produkte. Recycelte Materialien oder Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen würden grundsätzlich bevorzugt.

Einheitliche Vorschriften gibt es in Bayern noch nicht

Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Ministeriums liefert zudem umweltfreundlichen Strom. Die Anlage produziere jährlich rund 60.000 Kilowattstunden Strom. Das entspricht etwa 6000 Litern Kraftstoff.

Der Berliner Senat hatte am Dienstag die Umweltvorschriften für alle Behörden der Hauptstadt verschärft. Unter anderem müssen bei der Beschaffung von Arbeitsmaterialien strengere Umweltvorschriften eingehalten werden. Einheitliche Vorschriften gibt es in Bayern noch nicht. Laut Umweltministerium will die Staatsregierung aber eine weitgehende Klimaneutralität der gesamten Staatsverwaltung prüfen. (dpa)

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